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Im dritten Match der Viertelfinalserie zwischen München und Berlin feiert der Meister einen klaren Erfolg. Damit liegt München wieder in Führung.

Der EHC Red Bull München holt sich die Führung in der Viertelfinal-Serie der DEL-Playoffs gegen die Eisbären Berlin zurück. Mit einem klaren 4:1-Erfolg lässt der Meister kein Zweifel daran, dass mit ihnen noch zu rechnen ist.

In den bisherigen Spielen konnte der Münchner Serienmeister noch nicht überzeugen. Im ersten Match gab es einen glücklichen Overtime-Sieg gegen die Eisbären, in Berlin ging man sang- und klanglos mit 0:4 unter. Einige vermuteten schon, dass die Münchner in dieser Saison reif sind.

München von Beginn an wach

Aber nun hat Münchnen in eigener Halle ein Ausrufezeichengesetzt. Bereits vom ersten Bully weg marschierten die Hausherren und schnürrten die Hauptstädter phasenweise im eigenen Verteidigungsdrittel ein. Fast schon zwangsläufig gelang Keith Aulie die frühe Führung (6.).

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Danach wurde es das gewohnt körperbetonte Match zwischen den beiden Teams. Aber noch konnte keine Mannschaft eine Überzahlsituation nutzen. Daher ging es mit dem 1:0 auch in die erste Drittelpause.

Nächster Münchner Frühstart

Neues Drittel, altes Bild - wie schon im ersten Drittel waren die Münchner auch in Abschnitt zwei wieder früh erfolgreich. Diesmal dauerte es sogar nur vier Minuten, bis der Puck wieder im Netz zappelte. Nationalspieler Yasin Ehliz sorgte in Unterzahl für den verdienten zweiten Treffer (24.).

Dass die Münchner aber nicht nur Unterzahl, sondern auch Powerplay können, bewiesen sie wenig später. In der 31. Minute netzte Patrick Hager zum dritten Münchner Treffer ein. Alles sah nach Vorentscheidung aus, aber Berlins Sean Backman sorgte durch sein Tor (34.) nochmal für Spannung.

Dementsprechend engagiert gingen beide Teams auch weiter zu Werke. Kurz vor Ende des zweiten Drittels mussten die Unparteiischen die erste größere Prügelei entschärfen. Als "Belohnung" durften sich gleich sieben Spieler das Drittelende zum Abkühlen in der Box anschauen.

Zauberpass und Boxeinlagen im Schlussdrittel

Das Schlussdrittel plätscherte dann lange Zeit dahin. Berlin fand keine wirklichen Mittel mehr und München machte nicht mehr als nötig. Für das Highlight der letzten 20 Minuten sorgte Mark Voakes, der mit einem Zauberpass Frank Mauer bediente. Das 4:1 (50.) war dann die Entscheidung.

Gegen Ende bekamen die Zuschauer dann immer weniger Eishockey, aber dafür immer mehr Boxeinlagen geboten. Am Ende blieb es beim 4:1 und München liegt in der Best-of-Seven-Serie wieder mit 2:1 in Front.

Das Spiel im Stenogramm:

Red Bull München - Eisbären Berlin 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
Tore: 1:0 Aulie (5:09), 2:0 Ehliz (23:09), 3:0 Hager (30:52), 3:1 Backman (33:38), 4:1 Mauer (49:23)
Zuschauer: 5810
Strafminuten: München 26 plus Disziplinar (Button) - Berlin 28 plus Disziplinar (Olver)
Playoff-Stand: 2:1

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