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Sebastian Uvira trifft mit den Kölner Haien am Freitag auf den EHC Red Bull München
Sebastian Uvira trifft mit den Kölner Haien am Freitag auf den EHC Red Bull München © Getty Images
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München - Nach dem Derbysieg gegen die DEG wollen die Kölner Haie gegen Red Bull München voll durchstarten. Sebastian Uvira erklärt, wie sein Team das schaffen will.

Nach einem schwachen Saisonstart hat die DEL-Saison für die Kölner Haie spätestens am vergangenen Sonntag richtig begonnen.

Mit 4:1 fegten die Haie den großen Rivalen aus Düsseldorf aus der eigenen Halle und landeten damit einen Prestigesieg, von dem die eigenen Fans noch lange zehren werden. Obendrein war der Erfolg gegen die DEG auch noch der dritte Sieg in Folge. (Spielplan der DEL)

"Das war auf jeden Fall sehr wichtig für uns. Mit dem Sechs-Punkte-Wochenende und den drei Siegen in Serie hat sich die Drucksituation hier so ein bisschen gelegt. Man merkt auch im Training, dass die Stimmung wieder besser ist", fasste Sebastian Uvira die Situation am Rhein im SPORT1-Podcast "DIE EISHOCKEY SHOW powered by SPORT1" zusammen.

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Haie wollen nach Derbysieg durchzustarten

Der Stürmer machte mit seinem Empty-Net-Goal 74 Sekunden vor dem Ende den ersten Derbysieg der Haie in dieser Saison perfekt und ist mit fünf Saisontoren gemeinsam mit Jason Akeson Top-Torschütze seiner Mannschaft.

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Umso beeindruckender ist das Ganze vor dem Hintergrund, dass sich der 26-Jährige erst Anfang April in den Playoffs der vergangenen Saison eine schwere Verletzung des hinteren Oberschenkelmuskels zuzog und sich nach einer Operation in München durch eine mehrmonatige Reha kämpfen musste.

"Wir haben alle gesagt, wir müssen einen Weg finden, um da wieder rauszukommen. Und mit dem 4:1-Sieg gegen Düsseldorf, wo wir mal mehr als zwei Tore geschossen haben, ist das eine kleine Erleichterung. Jetzt erhoffen wir uns, richtig durchzustarten", erklärte er.

Rick Goldmann, Sascha Bandermann und Basti Schwele (v.l.) sind die Köpfe von "DIE EISHOCKEY SHOW"
Rick Goldmann, Sascha Bandermann und Basti Schwele (v.l.) sind die Köpfe von "DIE EISHOCKEY SHOW" © SPORT1

Spiel gegen Spitzenreiter München vor der Brust

Am Freitag kehrt Uvira nun mit seinen Kölnern zurück in die bayrische Landeshauptstadt, wo es im Olympia-Eissportzentrum zum Duell mit dem EHC Red Bull München kommt (DEL: EHC Red Bull München - Kölner Haie, ab 19.30 Uhr im LIVETICKER).

Der Spitzenreiter stellte mit elf Siegen in Serie zu Saisonbeginn einen neuen Startrekord in der DEL auf, musste kürzlich aber im bayrischen Derby gegen die Straubing Tigers mit einer herben 1:5-Klatsche die erste Niederlage einstecken. (Tabelle der DEL)

Sebastian Uvira im Podcast: "DIE EISHOCKEY SHOW powered by SPORT1"

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass sie wieder rauskommen wie die Feuerwehr. Sie machen immer extrem viel Druck", warnte der gebürtige Freiburger dennoch vor der Partie gegen die Münchner, zumal sich diese bereits am vergangenen Wochenende mit dem 2:1 gegen die Krefeld Pinguine erfolgreich rehabilitierten.

"Die Konstanz, die die Münchner haben, zeigt einfach eine gewisse Klasse. Wir müssen schauen, dass wir uns auf einer Ebene herantasten und mit dem Druck umgehen können, keine Panik schieben und selbst Druck aufbauen", gab er daher bereits die Marschroute für die Partie beim Tabellenführer vor.

Ulvira bereit für Comeback im DEB-Team

Und auch das Programm in den nächsten Spielen hat es für die Kölner in sich. Am Sonntag gastieren die überraschend stark in die Saison gestarteten Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in der Lanxess Arena, ehe Meister Adler Mannheim und der ERC Ingolstadt sich vor der Deutschland-Cup-Pause die Ehre in der Domstadt geben.

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Dann wird auch Uvira erstmals seit 2018 wieder mit dem Adler auf der Brust auf dem Eis stehen. Als einer von 27 Spielern wurde er am Donnerstag von Bundestrainer Toni Söderholm für die Spiele in Krefeld gegen Russland, die Schweiz und die Slowakei nominiert (Der Deutschland Cup vom 7. bis 10. November LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de).

"Ich hoffe natürlich, dass ein paar Spieler von uns dabei sind und dass auch ich mit dabei sein darf. Mir ist wichtig, dass ich wieder einen Weg finde, mich in der Nationalmannschaft zu etablieren", hatte sich der Linksschütze schon vor der Bekanntgabe des Kaders für ein Comeback bereiterklärt.

© SPORT1

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