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Stefan Loibl mischt mit den Straubing Tigers die DEL auf
Stefan Loibl mischt mit den Straubing Tigers die DEL auf © Imago
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Die Straubing Tigers sind in der DEL derzeit nicht zu schlagen. Bei den Kölner Haien gewinnt das Überraschungsteam nach Verlängerung und rückt näher an München heran.

Die Straubing Tigers haben den zweiten Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey Liga (LIVE im TV auf SPORT1) gefestigt und bleiben einziger Verfolger des Spitzenreiters Red Bull München.

Das Überraschungsteam von Trainer Tom Pokel setzte sich mit 4:3 (1:0, 2:1, 0:2) nach Verlängerung bei den Kölner Haien durch und  bleibt einziger ernstghafter Verfolger von Tabellenführer EHC Red Bull München. (DATENCENTER: Die Tabelle). 

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Die Straubinger Antoine Laganiere (19.), Mike Connolly (21.) und Chase Balisy (33.) sorgten eigentlich für eine komfortable Führung. Die Haie steckten allerdings nicht auf und kamen nach Colby Genoways (27.) zwischenzeitlichem Anschlusstreffer durch die Tore von Dominik Tiffels (42.) und Jason Bast (49.) zurück ins Spiel. In der Overtime machte Balisy (64.) den fünften Sieg in Serie für Straubing perfekt.

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München gewannen bei der Düsseldorfer EG 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) und vergrößerte seinen Vorsprung auf elf Punkte. Titelverteidiger Adler Mannheim liegt nach dem 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gegen die Fischtown Pinguins weiter 20 Zähler zurück.

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Auch die Eisbären Berlin sicherten ihre Position in den Top sechs dank eines 4:0 (2:0, 1:0, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters, Nationalspieler Leonhard Pföderl hatte die Hauptstädter mit seinem Führungstreffer auf Kurs gebracht (13.). Die Thomas Sabo Ice Tigers holten beim 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings ebenso wichtige Punkte im engen Kampf um die Playoff-Plätze wie der ERC Ingolstadt beim 6:3 (2:1, 2:1, 2:1) gegen die Grizzlys Wolfsburg.

Krefeld kämpft ums Überleben

In Krefeld demonstrierten erst fast 1000 Fans für das Eishockey in Krefeld, dann zeigten sich die vom Aus bedrohten Pinguine auf dem Eis quicklebendig. Mit einem 7:4 (5:0, 1:2, 1:2)-Sieg nach furiosem Start gegen die Augsburger Panther bewiesen die Spieler des Krisenklubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ihren Überlebenswillen und setzten zwei Tage vor der entscheidenden Gesellschafterversammlung ein Zeichen.

Vor dem ersten Bully hatten die Anhänger auf einem Marsch vom Rathaus zur Eishalle unter dem Motto "Krefeld muss bleiben" für den Erhalt des DEL-Standorts demonstriert. Auch ehemalige Krefelder Eishockeystars wie Olympiaheld Christian Ehrhoff hatten in einem offenen Brief ihre Sorgen geäußert: "Es ist fünf vor zwölf." Am Dienstag wird nach dem Krach um angeblich nicht eingehaltene Zusagen des russischen Geldgebers Michail Ponomarew über die Zukunft des deutschen Meisters von 2003 entschieden.

Trotz des Erfolgs mit fünf Toren in den ersten 14 Minuten hinken die Pinguine der Konkurrenz in der DEL weit hinterher. 

Die Spiele im Stenogramm: 

Düsseldorfer EG - EHC Red Bull München 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
Tore: 1:0 Ehliz (10:56), 1:1 Flaake (19:39), 1:2 Bodnarchuk (48:47)
Zuschauer: 7064
Strafminuten: Düsseldorf 2 - München 4

Adler Mannheim - Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Tore: 1:0 Reul (34:28), 2:0 Desjardins (40:40), 3:0 Huhtala (54:32)
Zuschauer: 10.964
Strafminuten: Mannheim 10 - Bremerhaven 10

Krefeld Pinguine - Augsburger Panther 7:4 (5:0, 1:2, 1:2)
Tore: 1:0 Braun (04:13), 2:0 Lagace (04:48), 3:0 Trivellato (06:25), 4:0 Hodgman (11:49), 5:0 Brugisser (13:20), 5:1 Trevelyan (26:33), 6:1 Saponari (26:57), 6:2 Sezemsky (27:41), 6:3 Payerl (43:26), 6:4 Fraser (58:21), 7:4 Costello (59:28)
Zuschauer: 4635
Strafminuten: Krefeld 24 - Augsburg 20

ERC Ingolstadt - Grizzlys Wolfsburg 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)
Tore: 0:1 Festerling (05:24), 1:1 Elsner (10:08), 2:1 Edwards (15:58), 2:2 Fauser (23:59), 3:2 Elsner (27:33), 4:2 Wohlgemuth (33:53), 5:2 Smith (42:57), 5:3 Rech (45:54), 6:3 Koistinen (56:29)
Zuschauer: 3588
Strafminuten: Ingolstadt 8 - Wolfsburg 10 

Eisbären Berlin - Iserlohn Roosters 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)
Tore: 1:0 Pföderl (12:22), 2:0 Olver (15:55), 3:0 Aubry (23:04), 4:0 Sheppard (57:31)
Zuschauer: 14200
Strafminuten: Berlin 12 - Iserlohn 10 

Thomas Sabo Ice Tigers - Schwenninger Wild Wings 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
Tore: 1:0 Brown (19:09), 2:0 Reimer (21:25), 2:1 Fischer (24:47), 3:1 Eder (32:52), 4:1 Schwartz (54:43)
Zuschauer: 5826
Strafminuten: Nürnberg 16 plus Disziplinar (Eder) - Schwenningen 16 plus Disziplinar (Herpich) 

Kölner Haie - Straubing Tigers 3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 1:0 n.V.)
Tore: 0:1 Laganiere (18:58), 0:2 Connolly (20:23), 1:2 Genoway (26:23), 1:3 Balisy (32:34), 2:3 Tiffels (41:34), 3:3 Bast (48:02), 3:4 Balisy (63:45)
Zuschauer: 12559
Strafminuten: Köln 4 - Straubing 12

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