Das deutsche Penalty-Drama im Video
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München - Die Eishockey-Nationalmannschaft peilt beim Deutschland Cup den ersten Sieg an. Gegen die Slowakei soll für Noch-Bundestrainer Sturm das Abschiedsgeschenk her.

Schenkt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft dem scheidenden Bundestrainer Marco Sturm auf seiner Abschiedstour einen Sieg?

Gegen Russland und die Schweiz verlor das Team jeweils, gegen die Eidgenossen denkbar knapp nach Penalty-Schießen. (Deutschland Cup, LIVE im TV auf SPORT1 und im STREAM)

Zum Auftakt hatte Deutschland in der Neuauflage des Olympia-Finales von 2018 gegen Russland nach Verlängerung mit 3:4 verloren.

Mit ihrem Erfolgscoach Sturm, der in der kommenden Woche als Co-Trainer der Los Angeles Kings in die NHL wechselt, hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ihr Heimturnier vor drei Jahren zum siebten und bislang letzten Mal gewonnen.

Letztes Spiel gegen Slowakei

Der Nürnberger Leonhard Pföderl mit seinem dritten Turniertreffer (2.), der Iserlohner Lean Bergmann (52.) und der Berliner Marcel Noebels (60.) erzielten vor 6113 Zuschauern in Krefeld die Tore für die deutsche Mannschaft. Yannick Herren (3.), und Noah Rod (10. und 29.) trafen für den Vizeweltmeister, der am Sonntag gegen Russland um den Turniersieg spielt. Den entscheidenden Penalty verwandelte Lino Martschini. (DATENCENTER: Tabelle Deutschland Cup).

Zum Abschluss trifft die DEB-Auswahl am Sonntag (Die Highlights um 19 Uhr auf SPORT1) auf die Slowakei, die gegen Russland 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) verlor. Es ist das letzte Spiel unter der Leitung von Sturm, der das Team im Februar sensationell zu Olympia-Silber geführt hatte. "Wir haben jetzt noch ein Spiel für Marco, das wollen wir unbedingt gewinnen. Wir hoffen alle, dass wir ihm ein schönes Abschiedsgeschenk machen können", sagte Verteidiger Sinan Akdag bei SPORT1.

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Sturm auf Abschiedstour

Noch einmal "zusammen mit den Jungs" ein Turnier zu bestreiten, sei für ihn das ideale Abschiedsgeschenk, hatte Sturm vor dem Deutschland-Cup gesagt.

"Die Zeit war wunderschön, wir haben Wundervolles erreicht. Wir sind zusammengewachsen als Familie. Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen", betonte der 40-Jährige, der am Montag in die USA fliegt und seinen neuen Job antritt.

Der DEB sucht hinter den Kulissen nach einem Nachfolger. Olympia-Held Christian Ehrhoff steht vorerst nicht zur Verfügung. "Ich denke nicht, der Trainerjob ist im Moment nichts für mich", sagte der 36-Jährige am Rande des Auftaktspiels bei SPORT1.

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