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© DreamHack - Adela Sznajder
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Moskau - Der für Natus Vincere spielende Ukrainer schaffte es nicht einmal ins Finale der EPICENTER: Moscow und ist trotzdem der MVP des Turniers.

Von Danny Singer

Schon bei Team Liquid wusste man um das Potential des 19-Jährigen. Bekannt für seine selbstbewusste und trotzdem kontrollierte Spielweise wurde der AWP-Spieler von Natus Vincere abgeworben und sicherte sich mit der osteuropäischen Organisation bei der ESL One New York seinen ersten großen Titel.

Bei der EPICENTER reichte es nicht ganz für den großen Coup und trotzdem ist der Osteuropäer der Spieler des Turnier.

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Dominant in der Gruppenphase

Damit ist nicht das Team des Ukrainers gemeint. Natus Vincere schaffte es in keinem Match bei der EPICENTER über ein Unentschieden hinaus, doch s1mple selbst dominierte seine Gegner nach Belieben.

In dem Spiel gegen G2 Esports, die sich momentan nicht in bester Verfassung befinden, verlor Na'Vi mit 11:16. Kein Mitspieler von s1mple kam über 16 Kills hinaus, während der Ukrainer mit 37 Frags der Spieler mit den meisten Eliminierungen auf dem Server war, mit Abstand.

In vier von sechs Spielen war er die tragende Rolle im Team aus Osteuropa und die Grafik von HLTV.org zeigt deutlich die Diskrepanz zwischen dem Ukrainer und seinem Team.

Trotz Ausscheiden der beste Spieler

Im Halbfinale traf Na'Vi auf Dignitas. Die Dänen haben das Spiel bekanntermaßen mit 2:1 für sich entschieden. Trotzdem stach s1mple in diesem Match als bester Spieler heraus. Auf zwei von drei Maps war der Ukrainer an der Spitze des Scoreboards zu finden.

Am Ende reichte es trotzdem nicht. Dies zeigt wie wichtig das Teamplay in einem Spiel wie Counter-Strike ist. Auch wenn es möglich ist, sein Team als Schlüsselspieler zum Sieg zu führen, so müssen die Mitspieler mitziehen. Dies war gerade im Match gegen die Dänen nicht der Fall.

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