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München - Mit Hannover 96 wagt der nächste Bundesligist den Schritt in den eSports. Geplant ist ein eigener Kader mit bekannten Gesichtern der FIFA-19-Szene.

Im aktuellen Bundesliga-Betrieb sieht es für Hannover 96 alles andere als rosig aus: Mit bereits neun Niederlagen stehen die Niedersachsen nach 15 Spieltagen auf dem 18. und letzten Tabellenplatz.

In der Winterpause will 96 daher auch auf dem Transfermarkt aktiv werden, um in der Rückrunde anzugreifen. Doch nicht nur für den echten Rasen sollen neue Akteure verpflichtet werden: Der Verein plant die Verpflichtung bekannter Spieler aus der Welt von FIFA 19, um die eigene eSports-Abteilung voranzutreiben. 

FIFA 19 als eSports-Einstieg

In den kommenden Wochen und Monaten soll eine eigene eSports-Abteilung für das digitale Sportspiel FIFA 19 von Electronic Arts auf die Beine gestellt werden. Damit schlägt der Verein in dieselbe Kerbe wie die Teams aus Stuttgart, Wolfsburg und Bremen. Ein Engagement in einem anderen eSports-Spiel, wie es derzeit lediglich der FC Schalke 04 bei League of Legends betreibt, ist nicht geplant. 

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Dem Verein steht die eSports-Agentur eSports Reputation als Berater zur Seite, die mit bekannten Spielern der Szene zusammenarbeitet - darunter Cihan Yasarlar von RB Leipzig, Kai "deto" Wolin von Manchester City oder Tim "TheStrxngeR" Katnawatos vom FC Basel. 

Teil der Virtuellen Bundesliga

Hannover 96 bekräftigt mit diesem Schritt die Zustimmung, an der neuen Version der Virtuellen Bundesliga teilzunehmen. Im Gegensatz zur Ausgabe im laufenden Jahr, soll es 2019 ein richtiges Ligasystem geben, in dem die teilnehmenden Profis über mehrere Spieltage verteilt gegeneinander antreten. Bereits 2018 konnte der Gewinner eines hauseigenen Turniers als Vertreter des Vereins an dem Turnier teilnehmen.

Welche Spieler genau sich in Zukunft das eSports-Trikot von Hannover 96 überstreifen werden, ist aktuell jedoch noch nicht bekannt. 

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