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In Fortnite Battle Royale geht es ums Überleben auf einer Insel
In Fortnite Battle Royale geht es ums Überleben auf einer Insel © Epic Games
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In Fortnite gibt es Mikrotransaktionen, um Skins zu erwerben. Epic Games hat damit nun im ersten Jahr wohl knapp eine Milliarde US-Dollar eingenommen.

Um den Battle-Royale-Shooter Fortnite kommt aktuell kaum ein Gaming-Fan herum. Auch die Sportwelt ist dank der Jubel-Tänze inzwischen in den Bann gerissen worden. Frankreich-Star Adil Rami löste sogar während der WM im Teamhotel den Feueralam aus, um in Ruhe zu zocken.

Wie einer neuer Bericht der Statistikagentur SuperData enthüllt, scheint sich die Arbeit von Entwickler Epic Games durchaus auszuzahlen.

Eine Milliarde eingenommen - trotz Free-2-Play

Demnach soll das Spiel seit der Veröffentlichung über eine Milliarde US-Dollar abgeworfen haben. Dabei lässt sich das Battle-Royal-Game komplett kostenlos auf Xbox One, PlayStation 4, Nintendo Switch und Apple sowie dem PC herunterladen. Bereits im vergangenen April und Mai standen Summen von 296 Millionen beziehungsweise 318 Millionen US-Dollar im Raum.

Das Spiel erschien im Oktober 2017 und mauserte sich seither zu einem der beliebtesten Titel weltweit. Prominente Gesichter wie Tyler "Ninja" Blevins haben Rekordeinschaltquoten, wenn sie sich beim Zocken zeigen.

Das Geheimnis von Fortnite? Es ist ab zwölf Jahren freigegeben, verfügt über einen ansprechenden Comic-Look, ist umsonst und einfach zu erlernen. Hinzu kommt die Möglichkeit, plattformübergreifend miteinander zu spielen. So können unter anderem PC-Spieler zusammen mit Xbox-Zocker an den Start gehen.

Skins, die sogar Griezmann feiert

Das Geld kommt bei Fortnite vorrangig über Mikrotransaktionen ins Haus. Spieler können sich mit Echtgeld virtuelle Währung kaufen und damit im ingame-Shop optische Veränderungen für den eigenen Charakter erwerben. Dazu zählen neue Designs für Equipment, neue Kleidung oder lustige Tänze (genannt Emotes). Unter anderem präsentierte Antoine Griezmann eine dieser Animationen nach seinem Elfmetertreffer im WM-Finale.

Dieses Modell ist nicht neu. Auch andere Games wie League of Legends, Counter-Strike: Global Offensive oder Dota 2 nutzen dieses Finanzierungsmodell. In Fortnite gibt sich das Entwicklerteam ebenfalls Mühe, immer wieder neue Anreize für die Spieler zu schaffen.

Harter Battle-Royale-Markt

Über den inzwischen fünften Battle Pass können sich Fans neue Herausforderungen neben den obligatorischen Skins zum Gratisspiel dazukaufen. So eröffnet Epic Games zusätzlich quasi eine neue Online-Saison. Auf dem Battle-Royale-Markt muss sich Fortnite mit Titeln wie Player Unknowns Battleground oder Realm Royale messen. 

Für die eSports-Bemühungen in einem Wettbewerbsumfeld wurde vor rund einem Monat eine Turnierreihe mit insgesamt 100 Millionen US-Dollar Preisgeld angekündigt. Eine klare Eventstruktur, in der sich die besten Gamer messen können, fehlt jedoch noch. Das erste Turnier endete am vergangenen Wochenende aufgrund von Serverproblemen vorzeitig.

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