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© Riot Games/LoL ESports Photos
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Nach einem nervenaufreibenden und "alle Rekorde brechenden"-Match, musste sich Ex-Weltmeister SK Telecom T1 einem Außenseiter geschlagen geben.

In der Welt von League of Legends ist das Team SK Telecom T1 eine Institution. Vergleichbar mit den Giganten des FC Barcelona, war das Team um Superstar Lee "Faker" Sang-hyeok die erste Mannschaft, die in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Weltmeisterschaft für sich gewinnen konnte. Auch in der diesjährigen Saison der koreanischen Superliga sorgt SK T1 für zahlreiche Schlagzeilen und brach erst jüngst mit Kontrahent Jin Air Green Wings zahlreiche Rekorde.

Weltrekord: Länger als ein Fußball-Match

Für gewöhnlich beträgt die normale Spieldauer eines League-of-Legends-Matches zwischen 20 und 40 Minuten - im Amateur- wie Profibereich. SK Telecom T1 und Jin Air Green Wings scheinen davon wohl noch nie etwas gehört zu haben und lieferten sich über die Dauer von exakt 94:37 Minuten ein Match der Superlative. Damit ist es das längste Liga-Match aller Zeiten und ein Weltrekord.

Kein Team wollte dem anderen auch nur eine Sekunde nachgeben, weshalb direkte Aufeinandertreffen der Champions meist sehr koordiniert, wie durchdacht über die Bühne gingen - kaum ein Spieler leistete sich verheerende Fehler.

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Match mit Rekordfeuerwerk

Das dritte Match zwischen SK Telecom T1 und Jin Air Green Wings sticht nicht nur aufgrund der extremen Überlänge aus der Welt des eSports hervor, auch die Spielweise der einzelnen Athleten hatte das Brechen einiger Rekorde zufolge.

So betrug der Creep-Score, die Anzahl an getöteten feindlichen Monstern, von Jin Air Green Wings' Carry Park "Teddy" Jin-seong über 1465 Punkte - Rekord in der professionellen Welt von League of Legends. Damit schlug Teddy die vorherige Bestmarke von 945 um mehr als 500 Zähler

Wenn "Messi" mal nicht sticht

© Riot Games

Am Ende gewann Außenseiter Jin Air Green Wings dadurch, dass sie aufgrund kluger Spielweise den Lionel des Messi des eSports "Faker" aus dem Spiel nahmen. Ohne ihren Superstar war SK Telecom T1 nicht mehr dazu in der Lage, der geballten Kraft der Konkurrenz stand zu halten und musste sich nach nervenaufreibenden 94:37 Minuten schlussendlich geschlagen geben.

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