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Momentan überfasst der Agenten-Pool bei Valorant elf einzigartige Charaktere.
Momentan überfasst der Agenten-Pool bei Valorant elf einzigartige Charaktere. © Riot Games
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Bannen im eSports: Eine Mechanik, die besonders bei League of Legends oder Dota 2 zum Einsatz kommt. Für Valorant hingegen ist diese Mechanik zunächst nicht geplant.

Am 2. Juni erschien mit Reyna der elfte Agent bei Valorant. Kurz darauf gab es die Ankündigung von Riot Games, dass die Veröffentlichung von neuen Agenten ab sofort im Zwei-Monats-Rhythmus stattfindet. 

Der damit kontinuierlich wachsende Agenten-Pool soll aber nicht zwangsläufig zu einer Pick-&-Ban-Phase führen. Dies gab der Valorant Senior Game Designer Trevor Romleski gestern in einem offiziellen Blog-Post bekannt.

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Perfekte Balance als Voraussetzung 

"Wir erwarten, dass die Teams im Vornherein Spielzüge und Strategien festgelegt haben, die sehr spezifische Agenten erfordern", schrieb Romleski. "Das Bannen eines bestimmten Agenten könnte einige Strategien komplett zunichte machen und würde einige Spieler aufgrund ihrer Spezialisierung auf diesen einen Agenten bestrafen." Die Spieler hätten also keine Möglichkeit ihre mühsam im Training antrainierten Skills mit ihrem "Star-Agenten" zu zeigen. 

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Damit eine Ban-Phase nicht notwendig wird, müssen die einzelnen Agenten jederzeit ausbalanciert sein. Keiner darf overpowered werden. Dessen sei man sich aber bei Riot Games bewusst. Bei dem bisher überschaubaren Agenten-Pool ist dies auch noch relativ einfach zu gewährleisten.

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Da Riot Games plant jedes Jahr sechs neue Agenten zu veröffentlichen, könnte sich dieser Pool binnen zwei Jahren mehr als verdoppelt haben. Inwiefern die Balance dann immer noch ohne Ban-Phase gewährleistet ist wird sich zeigen. Bis dahin hindert einen aber niemanden an der Wahl seines Lieblings-Agenten.

...außer der eigenen Teamkollege vielleicht.

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