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Berlin - Union Berlin nutzt die Schützenhilfe aus Bielefeld nicht und enttäuscht gegen den 1. FC Heidenheim. Damit sind die letzten zarten Aufstiegshoffnungen dahin.

Union Berlin hat sich einen Spieltag vor Saisonschluss endgültig aus dem Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga verabschiedet. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Die Eisernen verloren ihr letztes Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim nach einer blutleeren Vorstellung mit 0:1 (0:0) und verspielten damit auch ihre letzte Chance auf Relegationsplatz drei. (Ergebnisse des 33. Spieltags im Überblick)

Dabei hatte Konkurrent Eintracht Braunschweig bei Arminia Bielefeld Union eine echte Steilvorlage geliefert und die Tür geöffnet. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

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Durch den Patzer der Berliner steht aber fest: Union wird die Saison auf Rang vier beenden - immerhin die beste Zweitliga-Platzierung der Vereinsgeschichte. Doch das dürfte die Fans nach dem enttäuschenden letzten Saisonauftritt im Stadion an der Alten Försterei vor 21.552 Zuschauern wenig trösten. 

Hosiner: "Fans sind trotzdem stolz auf uns"

"Natürlich sind wir enttäuscht. Wir hätten den Fans gerne die drei Punkte geschenkt, um es am letzten Spieltag noch einmal spannend zu machen", meinte Philipp Hosiner am SPORT1-Mikrofon, zog aber ein positives Saisonfazit: "Es hat einfach diese Saison leider nicht sollen sein. Ich denke, die Fans sind trotzdem stolz auf uns. Wir gehen gestärkt in die Sommerpause und dann hoffentlich auch gestärkt in die neue Saison."

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Trainer Keller wies darauf hin, dass mit Sebastian Polter, Damir Kreilach und Steven Skrzybski gleich drei offensive Säulen ausfielen. Zudem musste Union auf die Innenverteidiger Toni Leistner und Roberto Puncec verzichten.

"Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel gemacht, aber wenn die drei besten Scorer im Team fehlen, wird es schwer", erklärte er nach der schwachen Vorstellung seiner Schützlinge bei SPORT1 und fügte hinzu: "Ich habe immer gesagt, wenn wir oben dabei bleiben wollen, müssen wir auch Glück haben mit Verletzungen."

Union offensiv harmlos

Die Berliner wirkten allerdings auch nicht so, als ob sie noch um ihre Minimalchance kämpfen würden. Sie schossen nur neunmal auf das Tor der Heidenheimer, die aus den vorangegangenen zwölf Spielen nur eins gewinnen konnten. In der zweiten Halbzeit erhöhte der Gastgeber nochmal den Druck, doch es fehlten Zielstrebigkeit und Präsizion.

In der Schlussphase bestrafte Sebastian Griesbeck den pomadigen Auftritt der Eisernen und erzielte den Siegtreffer (82.). Zu dem Zeitpunkt lag Braunschweig bereits 0:6 hinten - Union hätte ein Tor gereicht, um mit einem besseren Torverhältnis nur drei Punkte hinter der Eintracht zu liegen.

Stephan Fürstner verriet bei Sky aber: "Wir wussten bis zum Schlusspfiff nicht, wie es bei den anderen steht, weil wir selber unsere Aufgabe vor der Brust hatten, um im Rennen zu bleiben. Das haben wir heute leider nicht geschafft."

Heidenheim macht Klassenerhalt perfekt

Die Heidenheimer konnten nach dem Sieg endgültig den Klassenerhalt feiern, der schon zuvor quasi besiegelt war. Durch den Dreier sprang die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt auf Platz acht.

Schmidt lobte sein Team bei SPORT1: "Es ist keine Selbstverständlichkeit das wir auch im dritten Jahr den Klassenerhalt perfekt machen. Jetzt wollen wir nächste Woche zuhause auch noch ein gutes Spiel machen und uns dann Gedanken machen in der Sommerpause für die nächste Saison."

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