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VfL Bochum 1848 v SSV Jahn Regensburg - Second Bundesliga
Lukas Hinterseer erzielte gegen Regensburg einen äußert kuriosen Treffer © Getty Images
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Der VfL Bochum und Jahn Regensburg haben in einem aufregenden Montagsspiel die Punkte geteilt. Die Fans sahen einen Mega-Slapstick, zwei Elfmeter und sechs Tore.

Der VfL Bochum und Jahn Regensburg haben die große Chance vertan, den Rückstand auf die Spitzenplätze in der Bundesliga zu verringern. In einem packenden Montagsspiel trennten sich die beiden Mannschaften zum Abschluss des 11. Spieltages mit 3:3 (0:1).

Damit haben beide Teams 16 Punkte auf dem Konto, der Rückstand auf Tabellenführer 1. FC Köln beträgt weiterhin fünf Zähler. (Tabelle der 2. Bundesliga)

"Für das Herz-Kreislauf-System ist das natürlich nichts" scherzte Gäste-Trainer Achim Beierlorzer nach dem Sechs-Tore-Spektakel bei Sky.

Es waren die Gäste, die vor 12.621 Zuschauern im Ruhrstadion zuerst jubeln durften. Sargis Admayan (11.) traf nach einer Hereingabe von Andreas Geipl per Kopf zur Führung. Die Bochumer übernahmen erst nach dem Gegentor das Kommando und wurden wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff belohnt: Robert Tesche (45.) brachte den Ball sehenswert im rechten Winkel unter.

Kurz nach Seitenwechsel wohl die kurioseste Szene des Spieltags: Regensburg-Torhüter Philipp Pentke wollte einen Freistoß etwa 35 Meter vor seinem Tor schnell ausführen, schoss aber den Südkoreaner Chung-Yong Lee aus kurzer Distanz an. Der Ball wurde zur Vorlage für Lukas Hinterseer (54.), der nur noch ins leere Tor einschieben musste. (Alle Ergebnisse im Überblick)

Regensburg verschießt Elfer - und trifft dann

"Es ist eine schwierige Situation zu entscheiden, ob er absichtlich blockt oder nicht. Meiner Meinung nach tut er es", sagte Pentke bei Sky nach dem Spiel. "Aber es gibt einen großen Fehler in dem Ganzen: Es war Abseits."

In der Tat stand Torschütze Hinterseer knapp in der verbotenen Zone.

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Der Österreicher schnürte nach abermaliger Vorarbeit von Lee seinen Doppelpack (65.). In der Folge bekamen die Oberpfälzer noch zwei Elfmeter zugesprochen. Jann George scheiterte (70.), Joker Marc Lais (77.) gelang der Anschlusstreffer. In der dritten Minute der Nachspielzeit glich Hamadi Al Ghaddioui noch aus. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

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