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Darmstadt schlägt Magdeburg in einer hitzigen Partie
Darmstadt schlägt Magdeburg in einer hitzigen Partie © Getty Images
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Darmstadt - Darmstadt schlägt Magdeburg in der zweiten Liga und klettert damit auf Platz zehn. Überschattet wird die Partie von zwei Platzverweisen und einer Tätlichkeit.

Darmstadt 98 hat die Chance, sich in der 2. Bundesliga weiter vom Tabellenende abzusetzen, beim Schopf gepackt. Gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg. kamen die Lilien zu einem 3:1 (1:0). (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Der Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 kassierte vor 15.401 Fans damit die dritte Niederlage in Folge und rangiert unmittelbar vor den Abstiegsrängen. Serdar Dursun (43.) schoss die Darmstädter in Führung, ein Eigentor von Nico Hammann (60.) brachte das 2:0. Marius Bülter (71.) verkürzte zwar, doch Kapitän Aytac Sulu (80.) machte für die Gastgeber alles klar. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Magdeburgs Dennis Erdmann sah wegen wiederholten Foulspiels (63.) die Gelb-Rote Karte. Der Darmstädter Fabian Holland wurde wegen unsportlichen Verhaltens (69.) ebenfalls per Ampelkarte vom Platz gestellt. In der Schlussphase hätte auch Torschütze Sulu Rot sehen müssen, seine Ohrfeige gegen Björn Rother (83.) im Fallen (!) übersah das Schiedsrichtergespann aber. Dadurch könnte Sulu nachträglich gesperrt werden. (Alle Ergebnisse im Überblick)

"Es war eine harte, aber keine unfaire Partie, in der es vielleicht ein paar Nicklichkeiten gab, die eben dazugehören. Für uns war es wichtig, die Englische Woche mit Punkten abzuschließen", sagte Sulu nach dem Schlusspfiff. Magdeburgs Coach Jens Härtel erklärte: "Unterm Strich ist der Sieg für Darmstadt nicht unverdient. Trotzdem sind wir gut in die Partie gekommen und hatten die erste gute Chance. Wenn wir da in Führung gehen, ist es ein ganz anderes Spiel. Wir haben insgesamt wenig zugelassen, aber dann kurz vor der Pause eine Fehlerkette und dann sind wir direkt in Rückstand geraten. Dann war es klar, dass es gegen Darmstadt schwer werden würde."

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Darmstadt siegt erneut

Die Hessen hatten zuletzt durch das 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth Selbstbewusstsein getankt. Allerdings taten sich die Schützlinge von Trainer Dirk Schuster schwer. Magdeburg stand gut in der Abwehr, agierte zweikampfstark und störte empfindlich den Spielaufbau der Gastgeber. Und auch in der Offensive setzte der FCM den einen oder anderen Nadelstich.

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Erst nach gut 20 Minuten wirkten die Hausherren gefestigter und konnten ihrerseits Impulse im Offensivspiel setzen. Aber es dauerte bis kurz vor dem Halbzeitpfiff, ehe Dursun aus kurzer Distanz einschieben konnte. Nach dem 2:0 und dem anschließenden Platzverweis von Erdmann schienen die Weichen gestellt, doch es wurde nochmal intensiv.

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