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Wiesbadens Torschütze Törles Knöll (2.v.l.) ist vom 1. FC Nürnberg II an Wehen ausgeliehen.
Wiesbadens Torschütze Törles Knöll (2.v.l.) ist vom 1. FC Nürnberg an Wehen ausgeliehen © Getty Images
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München - Der Hamburger SV führt lange bei Wehen Wiesbaden und muss dann kurz vor Ende der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich hinnehmen. Stuttgart gewinnt souverän gegen Dresden.

Arminia Bielefeld feierte den ersten Heimsieg seit zweieinhalb Monaten, der VfB Stuttgart beendete seine Mini-Krise, nur der Hamburger SV verspielte in Überzahl einen Dreier: Bei den drei Spitzenteams der 2. Bundesliga tanzte am zwölften Spieltag nur der Tabellenführer aus der Reihe.

Der HSV ist nach dem 1:1 (0:0) bei Wehen Wiesbaden zwar seit sechs Runden ungeschlagen und weiter Erster. Bielefeld zog aber nach dem 2:1 (1:0) gegen Holstein Kiel, dem ersten Sieg auf der Alm seit dem 17. August, nach Punkten gleich. Der VfB siegte nach drei Niederlagen 3:1 (2:0) gegen den Letzten Dynamo Dresden. (SERVICE: Tabelle der 2. Liga)

Kurz vor den Sonntagspielen hatte sich Hannover 96 von Trainer Mirko Slomka getrennt. Der 52-Jährige, der die Niedersachsen in seiner ersten Amtszeit von 2010 bis 2013 in den Europacup geführt hatte, gewann mit 96 nur drei der ersten zwölf Ligaspiele. (SERVICE: Spielplan der 2. Liga)

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Kaum klare Chancen für den HSV

Der HSV dominierte nach dem Pokal-Aus gegen Stuttgart am Dienstag zwar von Beginn an das Spiel, kam aber kaum zu klaren Chancen. Einen Schuss von Sonny Kittel kratzte Niklas Dams von der Linie (27.). Erst nach der Pause traf David Kinsombi (48.) nach einem Fehler von Torwart Lukas Watkowiak. Nach Rot gegen Stefan Aigner nach Videobeweis wegen einer Tätlichkeit (57.) spielten die Gäste in Überzahl, kassierten durch Törles Knöll aber noch den Ausgleich (90.+1).

Vier Tage nach der erfolglosen Aufholjagd beim 2:3 im DFB-Pokal gegen Schalke 04 tat sich die Arminia gegen defensivstarke Kieler schwer. Erst ein Foulelfmeter, den Fabian Klos zu seinem achten Saisontreffer verwandelte, brachte das 1:0 (33.). Emmanuel Iyoha glich aus (68.), Andreas Voglsammer entschied das Spiel mit seinem siebten Tor (73.). (Der TICKER zum Nachlesen)

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Vor dem Anpfiff hatten die Ostwestfalen ihre Fans aufgerufen, ihr über Nacht vermutlich von Neonazis verdrecktes Stadion vom "braunen Schmutz" zu säubern.

Stuttgart ging vor 52.129 Zuschauern früh in Führung: Nach einer Ecke von Philipp Klement kam Kapitän Marc Oliver Kempf völlig frei zum Schuss. Der Dresdner Brian Hamalainen scheiterte mit seinem Rettungsversuch auf der Linie (3.). Santiago Ascacibar erhöhte noch vor der Pause (38.). Moussa Kone verkürzte per Foulelfmeter nach Videobeweis (51.). Der eingewechselte Silas Wamangituka beseitigte die letzten Zweifel (84.).

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