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Fabian Klos (r.) erzielte bei Darmstadt 98 seine Saisontore elf und zwölf.
Fabian Klos (r.) erzielte bei Darmstadt 98 seine Saisontore elf und zwölf. © Getty Images
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Arminia Bielefeld kann die Niederlage des Hamburger SV in Osnabrück für sich nutzen und rückt durch den Sieg bei Darmstadt 98 auf Platz 1 vor.

Mit einem Doppelpack innerhalb von 84 Sekunden hat Torjäger Fabian Klos Arminia Bielefeld zurück an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga geführt.

Der elfte und zwölfte Saisontreffer des 31-Jährigen bescherten den Ostwestfalen einen 3:1 (0:0)-Sieg  bei Darmstadt 98. Die Arminia löste damit den Hamburger SV, der am 1:2 beim VfL Osnabrück verloren hatte, wieder als Nummer eins ab.

Einen erneuten Rückschlag im Kampf um die Rückkehr ins Oberhaus musste der VfB Stuttgart hinnehmen, der mit 1:2 (0:2) beim SV Sandhausen seine dritte Auswärtspleite in Folge kassierte. Der Vorsprung des Tabellendritten auf den Verfolger 1. FC Heidenheim, der 1:0 (0:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth gewann, beträgt nur drei Punkte.

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Das Bielefelder Urgestein Klos, seit 2011 bei der Arminia, war vor 13.900 Zuschauern am Böllenfalltor über eine Halbzeit lang nicht zu sehen. Dann schlug der Stürmer doppelt zu: Erst schlenzte er nach einem langen Abschlag von Torhüter Stefan Ortega den Ball über Keeper Marcel Schuhen ins Netz (48.), dann traf er volley nach einer Flanke von Andreas Voglsammer (49.). Tobias Kempe verkürzte für die Gastgeber (71.), Voglsammer sorgte für die Entscheidung (90.+1). 

Neuhaus: "Nicht unser bestes Auswärtsspiel"

“Der siebte Auswärtssieg in Folge, das ist schon unfassbar. Es war aber nicht unser bestes Auswärtsspiel. In der ersten Halbzeit haben wir das, was wir uns vorgenommen haben, nur in Ansätzen umgesetzt. Da wären noch mehr Angriffe möglich gewesen", sagte hinterher Arminias Coach Uwe Neuhaus auf der Pressekonferenz. "Zwei überragende Aktionen von Klos bringen uns nach der Halbzeit in Führung. Am Ende ist es kein unverdienter Sieg gegen eine gute Darmstädter Mannschaft."

Voglsammer meinte in der Mixed Zone: "In der ersten Halbzeit haben wir uns extrem schwer getan, haben wenig Torchancen herausgespielt. In der zweiten Halbzeit waren wir aber eiskalt und haben unsere Chancen genutzt. Wir müssen vielleicht schon früher den Deckel drauf machen, aber wir haben gut verteidigt und einen super Torwart. Zum Schluss machen wir das 3:1 und gehen als verdienter Sieger vom Platz."

Nach 44 Sekunden lag der VfB in Sandhausen bereits zurück: Nachdem Kevin Behrens den Ball an die Latte geköpft hatte, staubte Aziz Bouhaddouz ab. Der Marokkaner legte aus ähnlich kurzer Distanz seinen sechsten Saisontreffer nach (24.).

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Ex-Nationalspieler Mario Gomez jubelte nach einem Fallrückzieher über das vermeintliche Anschlusstor, doch Schiedsrichter Harm Osmers nahm den Treffer nach Videobeweis wegen Abseits zurück (45.+3). Am Ende standen für Gomez sogar drei Abseitstore zu Buche. Lediglich der Handelfmeter von Silas Wamangituka (89.) zählte.

Fürth verpasste die frühe Führung, als Maximilian Wittek einen Handelfmeter verschoss (7.). Oliver Hüsing war der Ball an die Hand gesprungen, Referee Frank Willenborg entschied erst nach Videobeweis auf Strafstoß. Tim Kleindienst sicherte Heidenheim vor 10.700 Besuchern den Sieg (63.).

Eine Rote Karte gegen den Fürther Tobias Mohr (86.) nahm Willenborg nach Videobeweis zurück.

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