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Hannover 96 ist vom nächsten Corona-Fall betroffen. Das komplette Team begibt sich in häusliche Quarantäne, Der nächste Gegner Dynamo Dresden reist nicht an.

Bei Hannover 96 gibt es den nächsten Corona-Fall: Jannes Horn wurde positiv auf das Virus getestet.

Nachdem sich zuvor bereits Timo Hübers mit dem Virus infiziert hatte, wird nun der komplette Kader der Niedersachsen ab Donnerstag für 14 Tage unter häusliche Quarantäne gestellt.

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Das teilte der Klub mit.

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Bei Hübers und Horn handelt es sich nach Klub-Angaben "sehr wahrscheinlich um zwei voneinander unabhängige Einzelfälle. Beide Spieler sind bislang ohne jegliche Symptome."

Dynamo bleibt Spiel fern

96 beantragt bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit den entsprechenden Attesten des Gesundheitsamts die Absetzung der Zweitligaspiele gegen Dynamo Dresden am Sonntag und beim VfL Osnabrück.

"Ein direkter persönlicher Kontakt mit den Spielern in Quarantäne ist natürlich nicht möglich - dennoch werden wir alle anderen Möglichkeiten nutzen, unsere Profis bestmöglich zu versorgen und zu unterstützen", sagte Zuber: "Die Situation ist für alle Beteiligten nicht leicht, trotzdem ist für alle völlig unstrittig, dass die Gesundheit in dieser Stelle Vorrang hat."

Dynamo kündigte an, dem Spiel fernzubleiben. "Unter diesen Umständen werden wir im Hinblick auf die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keinesfalls irgendein Risiko eingehen und deshalb auch nicht wie geplant am Samstag nach Hannover reisen. Alles andere wäre in der jetzigen Situation total verantwortungslos", sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

Komplettes Team getestet

Nachdem Hübers positiv getestet worden war, wurde vorsorglich bei der gesamten Profimannschaft ein Abstrich gemacht. Dabei wurde auch Horns Infizierung erkannt, bei allen anderen Akteuren waren die Testergebnisse negativ.

Das Gesundheitsamt der Stadt Hannover beantragte anschließend aus Vorsichtsgründen die Quarantäne. Das Trainerteam um Kenan Kocak und Sportchef Gerhard Zuber würde hingegen nicht als "sogenannte Kontaktpersonen ersten Grades" eingestuft.

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"Ein direkter persönlicher Kontakt mit den Spielern in Quarantäne ist natürlich nicht möglich – dennoch werden wir alle anderen Möglichkeiten nutzen, unsere Profis bestmöglich zu versorgen und zu unterstützen", teilte Zuber mit: "Die Situation ist für alle Beteiligten nicht leicht, trotzdem ist für alle völlig unstrittig, dass die Gesundheit an dieser Stelle Vorrang hat."

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