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Fürth gewinnt gegen Braunschweig und springt vorübergehend auf Platz zwei
Fürth gewinnt gegen Braunschweig und springt vorübergehend auf Platz zwei © Imago
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Fürth gewinnt gegen Braunschweig und springt vorübergehend auf Rang zwei. Würzburg unterliegt mit einer Not-Elf Darmstadt. Paderborn siegt gegen Osnabrück.

Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga im Kalenderjahr 2020 empfingen die Aufsteiger von Eintracht Braunschweig die SpVgg Greuther Fürth.

Die Fürther konnten das Spiel schlussendlich mit 3:0 (0:0) für sich entscheiden und springen damit zumindest vorübergehend auf Platz zwei. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Sebastian Ernst (50.) erzielte das Führungstor für die Süddeutschen, Dickson Abiama (75.) und Robin Kehr (90.+3) machten mit ihren Treffern alles klar. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Mit 24 Punkten zog das Kleeblatt am VfL Bochum (23) vorbei, der am Freitag 3:0 (2:0) gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen hatte und zwischenzeitlich Zweiter hinter Tabellenführer Holstein Kiel (25) gewesen war. Die Niedersachsen sind mit 12 Zählern Tabellen-Fünfzehnter.

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"Letztendlich sind wir sehr glücklich, dass wir heute, in der Summe denke ich auch verdient, gewonnen haben. Stolz bin ich natürlich schon auch meine drei Jungs beziehungsweise meine fünf im Abwehrverbund, die einen Altersschnitt von 20 Jahren hatten und dass die ihren Mann heute gestanden sind, nach der Niederlage gegen Mannschaft. Von daher, Glückwunsch an meine Mannschaft und jetzt geht’s weiter im Pokal", sagte Fürth-Trainer Stefan Leitl nach der Partie. 

Braunschweig seit drei Spielen ohne Sieg 

In den letzten vier Spielen gab es für die Fürther nur einen Sieg. Die Eintracht ist jetzt drei Spiele ohne Dreier. 

Fürths Trainer hatte seine Elf gegenüber dem 0:4 zu Hause gegen Darmstadt 98 gleich auf vier Positionen verändert. Die Gäste hatten trotzdem Probleme, die Spielkontrolle zu ergreifen. Viele Pässe landeten beim Gegner, die Braunschweiger Taktik, die Räume eng zu machen und die Anspielstationen der Franken abzuschirmen, ging zunächst auf.

Die Eintracht beschränkte sich zunächst darauf, das Spiel der Gäste zu unterbinden. Erst im weiteren Verlauf entwickelten die Braunschweiger etwas mehr Mut in der Offensive. Allerdings strahlten die Hausherren auch nur wenig Gefahr aus. Die Fürther wirkten insgesamt abgeklärter und sorgten im zweiten Durchgang für die Entscheidung.

Darmstadt bezwingt Würzburger Not-Elf 

Nach der Rückkehr aus der Corona-Quarantäne mussten die Würzburger Kickers mit extrem ausgedünnten Kader (zwölf Feldspieler, zwei Torhüter) trotz der Bitte an die DFL, diese Partie abzusagen, gegen den SV Darmstadt 98 antreten.

Die Darmstädter besiegten die Kickers schlussendlich mit 2:0 (0:0). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) Allerdings hielt der Tabellenletzte tapfer dagegen.

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie sich heute präsentiert hat. [...] Das Gegentor war eines, das wir relativ einfach hätten verhindern können. Das ist sehr ärgerlich. Trotz des Rückstandes haben wir aber weiter versucht, diszipliniert zu spielen und hatten dann auch die Chance durch Schweers, der aber zu zentral abschließt. Leider war uns das Glück heute erneut nicht hold, in Darmstadt einen Punkt mitzunehmen", lobte Bernhard Trares seine Not-Elf nach dem Spiel. 

Die Lilien veredelten mit dem Sieg dank Tobias Kempe (55.) und Felix Platte (90.+4) hingegen das 4:0 beim Spitzenteam SpVgg Greuther Fürth am Dienstag.

Trares: "Ich muss mich sehr zurückhalten, dass ich nicht platze"

Für Würzburgs Trainer Bernhard Trares, der sogar Ersatztorhüter Eric Verstappen als Feldspieler einsetzte, war die gesamte Begegnung eine Farce. "Das ist kein Sport, das ist Politik", schimpfte er angesichts der Tatsache, dass er mit einem Rumpfteam antreten musste: "Ich muss mich sehr zurückhalten, dass ich nicht platze."

Das Würzburger Gesundheitsamt hatte nach einem positiven Coronatest im FWK-Funktionsteam Quarantäne angeordnet. Das für vergangenen Mittwoch geplante Spiel gegen den FC St. Pauli wurde daher abgesetzt. Am Samstag hatte Trares 14 Spieler - Douglas, Keanu Staude (beide angeschlagen) und Ewerton (gesperrt) aber galten offiziell zusätzlich als verfügbar. Ab 16 Profis muss gespielt werden.

Dafür schlug sich das Tabellenschlusslicht mit neun Neuen in der Startelf beachtlich. Darmstadt tat sich nach seinem 4:0 bei SpVgg Greuther Fürth eine halbe Stunde lang schwer, Lücken in der Defensive zu finden. 

Schweers: Ein Punkt wäre verdient gewesen 

Dann wurden die Gastgeber zwingender und hatten auch einen Lattentreffer (40.), sie scheiterten aber bis zum Führungstor immer wieder am starken Torhüter Hendrik Bonmann.

Eine Rettungstat kurz vor der Pause hatte für Bonmann Folgen, er prallte dabei mit Teamkollege Lion Schweers zusammen und blutete anschließend im Gesicht. Letztlich konnte der Torhüter aber zur Erleichterung seines Trainers Bernard Trares weitermachen.

"Hut ab vor der heutigen Leistung der Mannschaft. Wir haben noch nie so zusammengespielt, aber alles rausgehauen und es Darmstadt richtig schwer gemacht. Die Jungs haben großes Herz gezeigt und waren füreinander da. Ein Punkt wäre heute verdient gewesen. Deshalb ist es sehr bitter, dass wir uns heute nicht belohnt haben", sagte Kickers-Spieler Lion Schweers nach der Partie. 

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Zwei Platzverweise in Osnabrück

Der VfL Osnabrück hat indes im Heimspiel gegen den SC Paderborn eine 0:1 (0:0)-Niederlage einstecken müssen. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Der Sieg beim VfL Osnabrück bedeutete für die Ostwestfalen den ersten Erfolg nach vier Spielen ohne Sieg, der Anschluss an die Aufstiegsränge ist dank eines Tores von Sven Michel (56.) wieder hergestellt. Osnabrück kassierte die zweite Niederlage in Folge.

"Über 90 Minuten ist der Sieg verdient. Wir haben intensiv gekämpft. Ich freue mich, dass wir heute wieder das richtige Gesicht gezeigt haben", sagte SCP-Coach Steffen Baumgart nach dem Spiel bei Sky

Paderborn war die stärkere Mannschaft und hatte nach 35 Minuten unverhofft Überzahl. VfL-Kapitän Maurice Trapp sah die Rote Karte wegen einer Notbremse an Michel außerhalb des Strafraums, Chris Führich hätte um ein Haar den folgenden Freistoß direkt verwandelt. Paderborns Ron Schallenberg flog wegen wiederholten Foulspiels (69.) per Gelb-Roter Karte vom Platz.

Der verdiente Führungstreffer gelang später Michel (56.) selbst, der den Ball nach einer scharfen Hereingabe über die Linie schob. Osnabrück bemühte sich in Unterzahl fortan um ein Comeback. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

"Ich freue mich, dass ich der Mannschaft mit meiner Energie und dem Tor helfen konnte. Dieser Erfolg war sehr wichtig für uns", erklärte der Torschütze nach dem Spiel. 

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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