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Sonny Kittel erzielte zwei Tore für den HSV
Sonny Kittel erzielte zwei Tore für den HSV © Imago
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Der Hamburger SV verteidigt in der 2. Bundesliga die Tabellenführung souverän. Holstein Kiel gewinnt gegen einen Abstiegskandidaten und ist jetzt Dritter.

Der Hamburger SV hat in der 2. Bundesliga den nächsten Schritt Richtung Aufstieg gemacht!

Der Tabellenführer gewann am 19. Spieltag mit 3:1 (2:1) gegen den SC Paderborn und baute dadurch seinen Vorsprung auf den VfL Bochum auf vier Punkte aus. Der SCP bleibt im Mittelfeld der Tabelle (SERVICE: Tabelle der 2. Bundesliga).

Der HSV legte einen Traumstart in die Partie hin. Moritz Heyer (8. Spielminute) per Kopf nach einem Eckball und Sonny Kittel (21.) mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern besorgten die schnelle 2:0-Führung. Kittel profitierte bei seinem Freistoßtreffer von einer Lücke in der Mauer. 

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Hamburger SV: Kittel mit Doppelpack

Paderborn zeigte sich davon jedoch nicht sonderlich beeindruckt. Sven Michel (41.) erzielte in seinem 50. Zweitligaspiel den Anschlusstreffer (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Die zweite Halbzeit begann mit etwas Verspätung. Der Grund: Ein defektes Tornetz musste mit einem Kabelbinder repariert werden. 

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Kittel schloss eine herrliche Kombination (53.) zum 3:1 für den HSV ab. Der Zwei-Tore-Vorsprung war wieder hergestellt. 

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Die Hamburger wollten mehr und drängten auf das vierte Tor. SCP-Keeper Leopold Zingerle verhinderte das dritte Kittel-Tor des Tages (62.). 

Paderborn gab nicht auf, jedoch ohne sich große Torchancen herauszuspielen. Der HSV brachte den Sieg souverän nach Hause. Nach dem neunten Spiel in Serie ohne Niederlage bleiben die Hansestädter erster Anwärter auf den Aufstieg. 

Der CHECK24 Doppelpass mit Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

"Wir wussten, dass es gegen Paderborn immer gefährlich sein kann. Eine 2:0-Führung ist nichts wert, wenn man nicht konzentriert bleibt", sagte Hamburgs Außenverteidiger Jan Gyamerah bei Sky: "Es war wichtig, dass wir mit dem 2:1 in die Halbzeit gehen, das 3:1 tat uns gut."

Getrübt wurde die Freude über den Sieg der Sieg lediglich durch eine Verletzung von Toni Leistner. Der Innenverteidiger musste bereits in der 16. Spielminute das Feld verlassen. 

Kiel klettert auf Platz drei

Bayern Münchens Pokalschreck Holstein Kiel schob auf den dritten Tabellenplatz geschoben. Die Störche setzten sich gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 3:1 (3:0) durch und feierten nach zuletzt zwei Heimpleiten wieder einen Dreier.

Fabian Reese (4.), Fin Bartels (28.) und Janni-Luca Serra (31.) sorgten schon zur Halbzeit für klare Verhältnisse. Yassin Ben Balla (63.) gelang erst nach einer guten Stunde der Treffer zum 1:3. Braunschweigs Oumar Diakhite sah in der Schlussminute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

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Die Kieler wirkten sehr spritzig und laufstark. Braunschweig schien nach dem schnellen Rückstand - resultierend aus seinem Ballverlust in der Offensive und schnellem Umschaltspiel des KSV Holstein - geschockt. Kiel war die klar bestimmende Mannschaft und zeigte sich im Torabschluss sehr kaltschnäuzig. 

Braunschweig spielte teilweise vogelwild, konnte keine Offensivakzente setzen und war auch in der Abwehr sehr anfällig. Die Eintracht erwischte einen gebrauchten Tag.

Regensburg gleich in letzter Sekunde aus

Darmstadt 98 verpasste nur ganz knapp den zweiten Sieg in Folge verpasst. Die Lilien kamen bei Jahn Regensburg zu einem 1:1 (1:0), nachdem Kaan Caliskaner (90.+7) den Ausgleich für die Hausherren erzielte. Tim Skarke (30.) hatte das Führungstor für die Gäste markiert. Regensburg bleibt damit in der Tabelle vor Darmstadt.

Die Darmstädter überzeugten lange Zeit mit gutem Defensivspiel, sie machten die Räume eng und störten den Spielaufbau des SSV Jahn empfindlich. Die Oberpfälzer taten sich schwer, Torchancen zu kreieren. Es fehlte die Leichtigkeit und der Spielwitz bei den Gastgebern.

Regensburg hatte unter der Woche durch den Sieg beim 1. FC Nürnberg (1:0) ebenfalls einen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld gemacht. Darmstadt hatte durch ein 2:1 gegen den SV Sandhausen eine Serie von vier Niederlagen in Folge im Januar in der Englischen Woche beendet.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

 

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