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TuS Lingen vs. 1. FC Köln
Im Sommer 2012 empfing der damalige TuS Lingen den 1. FC Köln zu einem Testspiel © Imago
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Der Erfolg von RB Leipzig ruft nun nicht nur neue Fans und alte Kritiker, sondern auch Nachahmer auf den Plan: Ein Amateurklub benennt sich in "RasenBallsport" um.

RBL - die Bedeutung dieses Kürzels ist spätestens seit dem Höhenflug des Bundesliga-Aufsteigers RasenBallsport Leipzig jedem Fußballfan bekannt.

Nun aber gibt es Konkurrenz für den Tabellenführer der deutschen Elite-Liga. RBL - das steht künftig auch für einen anderen Verein: RasenBallsport Lingen, Tabellenzehnter der 2. Kreisklasse Emsland Süd.

RB als Nachfolger des TuS Lingen

Der neue Klub ist der Nachfolger des insolventen TuS Lingen, in der vergangenen Saison noch Oberligist und zu seinen erfolgreichsten Zeiten in den 1990er-Jahren sogar drittklassig.

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Verbindungen zu Leipzigs Hauptsponsor und Quasi-Namensgeber Red Bull gibt es in Lingen keine, der neue Name hat reine Marketingzwecke - und ist insofern kein Problem, da offenbar nur der Name "RasenBallsport Leipzig" geschützt ist, die Bezeichnung "RasenBallsport" aber frei zur Verfügung steht.

Seit 2011 existiert RB Fortuna Fürth

Übrigens: Der erste Amateurklub mit der Bezeichnung RB sind die Lingener nicht. Bereits seit 2011 gibt es im Fränkischen die RB Fortuna Fürth.

Dort allerdings steht RB lediglich für "Rasenball" - und ein L sucht man bei Fortuna Fürth natürlich auch vergeblich.

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