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DFB Cup Handover
DFB Cup Handover © Getty Images
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Reinhard Grindel bezeichnet Gianni Infantinos Entscheidungen als Populismus. Bei der WM mit 48 Mannschaften sieht der DFB-Präsident zudem Redebedarf.

Rüffel von DFB-Chef Reinhard Grindel in Richtung von FIFA-Präsident Gianni Infantino: "Bezogen auf die Erweiterung der WM und Entscheidungen wie der Berufung von Diego Maradona zum FIFA-Berater sollte Gianni Infantino klarer vermitteln, dass es ihm in der FIFA-Politik nicht nur ums bloße Setzen von Effekten geht", sagte Grindel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Der Schweizer Infantino sollte den Eindruck vermeiden, dass er auch immer seine Wiederwahl im Kopf habe. Grindel weiter: "Wir werden in den nächsten Jahren weiterhin konkret über das neue Format der WM mit 48 Mannschaften reden müssen, damit die Veranstaltung nicht zum Klamauk verkommt, sondern der Fußball im Mittelpunkt steht."

Der 55 Jahre alte Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird in der kommenden Woche auf dem FIFA-Kongress in Bahrain ins FIFA-Council, der Regierung des Weltfußballs, einziehen. Klar ist für Grindel, dass an den beiden Vorsitzenden der Ethikkommission, Hans-Joachim Eckert (rechtsprechende Kammer) und Cornel Borbely (ermittelnde Kammer) nicht zu rütteln ist.

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"Ich bin dafür und werde mich auch dafür einsetzen, dass Herr Eckert und Herr Borbely die Vorsitzenden der Ethikkommission bleiben. Sie haben sich um die Integrität der FIFA verdient gemacht", betonte der gebürtige Hamburger.

Zuletzt hatte es immer Kritik an den handelnden Personen der FIFA-Ethikkommission gegeben, deren rigorose Vorgehensweise nicht von allen FIFA-Funktionären gutgeheißen wird. Deshalb hatte es zuletzt diverse Vorstöße gegeben, um Eckert und Borbély von ihren Posten zu entfernen.

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