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Tomas Rosicky beendete bereits vor einem Jahr seine aktive Karriere
Tomas Rosicky beendete bereits vor einem Jahr seine aktive Karriere © twitter@Arsenal
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Tomas Rosicky verabschiedet sich im ausverkauften Stadion seines Jugendklubs Sparta Prag von der großen Bühne. Jens Lehmann mimt den Party-Crasher.

Bei Borussia Dortmund und beim FC Arsenal waren sie einst Teamkollegen - doch für Jens Lehmann war das offenbar kein Grund, zum Abschied seines früheren Weggefährten Tomas Rosicky, Geschenke zu verteilen.

Am Samstag verabschiedete sich Rosicky vor ausverkauftem Haus im Stadion seines Jugendklubs Sparta Prag von der großen Bühne. Doch bis zum umjubelten 5:2-Sieg seines Teams Tschechien gegen eine Welt-Auswahl musste der 37-Jährige unerwartete Hürden überwinden.

Gut eine halbe Stunde war gespielt, als Rosicky nach einem Konter im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt wurde. Zum fälligen Strafstoß trat der Mittelfeldstratege natürlich selbst an, das 3:2 auf dem Fuß. Doch Lehmann im Tor der Weltauswahl hatte auch noch ein Wörtchen mitzureden - und entschärfte den halbhoch geschossenen Elfmeter humorlos mit einer Parade.

Allerdings erkannte der Schiedsrichter bei der Ausführung eine Regelwidrigkeit, die Wiederholung des Strafstoßes versenkte Rosicky schließlich souverän in den Maschen - und feierte seinen Treffer demonstrativ vor Lehmann. Die Provokation war jedoch nicht ernst gemeint, beide klatschten schließlich lachend ab.

Den Schlusspunkt setzte übrigens Rosickys Sohn, nach Vorarbeit seines Vaters.

Rosicky hatte bereits vor einem Jahr seine Aktive Karriere bei Sparta Prag ausklingen lassen.

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