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FIFA World Champions Of 1990 To Celebrate The 25th Anniversary
Franz Beckenbauer (l.) hat mit Lothar Matthäus einen prominenten Fürsprecher weiterhin auf seiner Seite © Getty Images
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Der deutsche Rekordnationalspieler bricht eine Lanze für den "Kaiser". Dieser werde im Zuge der WM-Affäre vorschnell und unfair verurteilt.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (58) hat mehr Respekt gegenüber Franz Beckenbauer im Zuge der öffentlichen Diskussion über die Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 eingefordert.

"Der Umgang mit ihm gehört sich nicht, man versucht ihn zu demontieren. Das hat er nicht verdient und das tut ihm und auch mir weh", sagte Matthäus dem Kölner Stadtanzeiger.

Beckenbauer sei eine "Fußball-Legende" und habe sich für Deutschland sehr verdient gemacht.

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"Weltmeister als Spieler und Trainer, die WM ins eigene Land geholt: Mehr geht doch nicht", sagte der ehemalige Weltmeister und heutige TV-Experte weiter. Man habe über Beckenbauer "sofort ein Urteil gefällt", kritisierte Matthäus, "dabei sollte erst die Unschuldsvermutung gelten".

Matthäus: Beckenbauer geht es "nicht so schlecht"

Beckenbauer (73) steht seit dem aufgedeckten Skandal um die Vergabe der WM 2006 in Deutschland unter Druck. Anfang des Monats erhob die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) Anklage gegen die Macher des WM-Sommermärchens, das Verfahren gegen den damaligen OK-Boss Beckenbauer wird aufgrund dessen gesundheitlichen Zustands abgetrennt und separat weitergeführt.

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Matthäus hat nach eigenen Angaben sehr guten und regelmäßigen Kontakt mit Beckenbauer, der im Juni einen Augeninfarkt eingeräumt hatte.

"Ich weiß, viele Leute machen sich um ihn Sorgen, aber grundsätzlich geht es ihm nicht so schlecht, er gibt sich auch positiv", sagte Matthäus.

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