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In der Bundesliga haben die meisten Klubs ihren Stadionnamen an einen Sponsor verkauft
In der Bundesliga haben die meisten Klubs ihren Stadionnamen an einen Sponsor verkauft © Getty Images
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Bei der Vermarktung der Stadionnamen ist die Bundesliga in Europa führend. Das Erlöspotenzial schöpfen die deutschen und europäischen Klubs aber nicht aus.

Zahlreiche europäische Fußball-Klubs nutzen die Erlöspotenziale aus der Vergabe von Namensrechten für ihre Stadien nur unzureichend oder überhaupt nicht aus. Das ist das Ergebnis einer Studie der internationalen Beratungsgesellschaft Duff & Phelps. 

Die Bewertungsexperten haben insgesamt 98 europäische Vereine untersucht, darunter in Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 drei deutsche Klubs. Nur rund 27 Prozent der analysierten Vereine haben die Namensrechte für ihre Stadien bereits an einen Sponsor vergeben, alle übrigen halten bisher an Traditionsnamen fest.

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Bundesliga liegt im Vergleich vorne

Die Bundesliga liegt bei der Vermarktung der Namensrechte im internationalen Vergleich mit den anderen Top-Ligen zwar vorn – rund 80 Prozent der Bundesliga-Profiabteilungen in Deutschland haben einen Stadion-Deal mit einem Sponsor abgeschlossen, während es in der englischen Premier League rund 30 Prozent sind, in Italien und Frankreich 10 Prozent und in Spanien sogar nur 5 Prozent. 

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Doch optimal ausgenutzt werden die Möglichkeiten offenbar auch in der Bundesliga nicht. Für den FC Bayern schätzt Duff & Phelps den Wert der Namensrechte für die Allianz Arena auf über 20 Millionen Euro pro Jahr. Gezahlt werden angeblich aber nur sechs Millionen Euro per annum.

Real und Barca verweigern

Zu den bisherigen Verweigerern zählen im FC Barcelona und Real Madrid ausgerechnet zwei absolute Spitzenvereine in Europa, für die die höchsten Werte für Werberechte errechnet wurden. So könnte nach dieser Schätzung Barca für eine Umbenennung des Camp Nou pro Jahr rund 37 Millionen Euro zusätzlich kassieren.

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Das Estadio Santiago Bernabeu von Real könnte die Kasse der Königlichen ebenfalls mit rund 37 Millionen pro Jahr aufstocken. 

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