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Audi Summer Tour USA 2016 - Day 9
Audi Summer Tour USA 2016 - Day 9 © Getty Images
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Der Bayern-Boss räumt die Irritationen mit seinem Abwehrchef aus und erklärt seine Kritik. Boatengs Ausflüge zu Veranstaltungen seien für Rummenigge kein Problem.

Karl-Heinz Rummenigge hat sich mit Jerome Boateng ausgesprochen.

Nach den Irritationen der vergangenen Tage erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender nach dem 3:1 in Mainz:

"Ich möchte noch etwas klarstellen. Ich habe gesagt, ich würde wünschen, dass er ein bisschen 'Back to earth' kommen würde. Das ist dann von Medien teilweise dahingehend interpretiert worden, dass ich ihm vorwerfen würde, er wäre ein bisschen viel unterwegs bei Veranstaltungen und dergleichen", meinte Rummenigge bei Sky.

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Dies sei damit aber nicht gemeint gewesen.

"Ich hatte mit ihm diese Woche ein Gespräch und bitte um Verständnis, dass ich das jetzt nicht in der Öffentlichkeit kundtun möchte, was wir da besprochen haben. Es war ein gutes Gespräch", erklärte der Bayern-Boss und fügte an:

"Er hat gut gearbeitet diese Woche auf dem Platz. Und er ist ein wichtiger Spieler und wird demnächst wieder ein wichtiger Spieler auf dem Platz sein. Wir müssen alle auf der Erde bleiben, das ist wichtig." Es sei "alles wunderbar bei uns".

Rummenigge hatte Boateng nach der peinlichen Niederlage in der Champions League bei FK Rostov (2:3) am vergangenen Mittwoch erstaunlich hart angegriffen.

"Jerome muss mal wieder etwas zur Ruhe kommen. Das ist mir schon seit Sommer etwas zu viel. Es wäre in seinem Sinne und in dem des Klubs, wenn er mal wieder back to earth kommen würde", sagte der 61-Jährige.

"Darüber kann ich nur lachen", konterte Boateng am Montag und ergänzte: "Das nächste Mal kann er mir das auch ins Gesicht sagen."

Nach der Aussprache der beiden dürften die Meinungsverschiedenheiten erst mal beendet sein.

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