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Der Bundesliga-Aufsteiger kauft seine Spielstätte dem bisherigen Besitzer ab und hat Pläne für die Zukunft. Ein Stadion-Neubau ist damit vom Tisch.

Es ist schon ein kleiner Paukenschlag: Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig spielt auch in Zukunft in der Red-Bull-Arena - und zwar künftig als Eigentümer.

Darauf einigte sich der bisherige Mieter des WM-Stadions von 2006 mit Noch-Besitzer Michael Kölmel.

"Wir freuen uns sehr, dass wir nach langen, aber guten Verhandlungen den Kauf der Red Bull Arena bekannt geben können", sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff.

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Allerdings müssten noch letzte Bedingungen erfüllt werden. So fehlt die Zustimmung des Stadtrates. Außerdem benötigt der Klub grünes Licht für den Ausbau der Arena. "Das ist Voraussetzung für den Kauf", sagte Mintzlaff.

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Leipzig will Kapazität erhöhen

Hintergrund ist, dass Leipzig die Zuschauer-Kapazität unbedingt erhöhen will. In der laufenden Saison waren sechs von sieben Heimspielen ausverkauft.

Derzeit passen 42.558 Zuschauer in die Arena, laut einer Machbarkeitsstudie könnten nach einem Umbau dort 57.000 Besucher Platz finden.

Diskutiert wurde im Vorfeld auch über einen Umzug an den Stadtrand, der jetzt jedoch vom Tisch ist. Durch den Kauf wird RB Leipzig weiter in der Innenstadt spielen. "Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte des Zentralstadions fort", sagte Kölmel.

Kaufsumme unbekannt

Der langjährige Besitzer zeigte sich zufrieden mit dem Deal. "Red Bull steht aktuell auf einem Champions-League-Platz. Da macht es Sinn, das Stadion an denjenigen zu verkaufen, der es hauptsächlich nutzt", sagte Kölmel. Zur Kaufsumme gab es keine Angaben.

Die Umbaumaßnahmen sollen frühestens 2018 beginnen und im laufenden Betrieb vorgenommen werden. Dabei könnten die Zuschauerränge bis an das Spielfeld herangezogen werden und die Tribünen hinter den Toren erweitert werden.

Zudem sollen die VIP-Bereiche ausgebaut werden. Konzerte und ähnliche Veranstaltungen sollen weiterhin im Stadion stattfinden.

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