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Hoffenheims Mäzen kann Gerüchte, dass der TSG eine Strafe wegen Missachtung des Financial Fairplay drohe, nicht verstehen. Die Regel sei ein Segen für den Klub.

Dietmar Hopp, Mäzen der TSG Hoffenheim, hat sich mit scharfen Worten gegen Gerüchte gewehrt, seinem Klub drohe eine Strafe wegen Missachtung des Financial Fairplay.

"Wir haben uns tiefgehend mit Financial Fairplay auseinandergesetzt in Zeiten, in denen viele noch gar nicht verstanden haben, um was es dabei geht. Sie können sicher sein, dass uns da nichts verrutscht ist", erklärte der 77-Jährige auf einer Pressekonferenz.

Vor einigen Wochen hatte der TV-Sender n-tv behauptet, dass Hopp möglicherweise in den vergangenen Jahren zu viel Geld in den Verein gepumpt habe. Dabei könnte gegen Statuten der UEFA verstoßen worden sein.

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"Auch wenn ein angeblicher Experte neulich darüber schwadronierte, dass wir Probleme bekommen könnten. Er hat offensichtlich Financial Fairplay nicht verstanden", ätzte Hopp gegen Ludwig Hierl.

Der Professor und Fachbuchautor zur Bilanzanalyse von Fußballklubs hatte in besagtem Bericht erklärt, dass er eine Strafe für die Kraichgauer, die durch Platz vier die Qualifikation zur Königsklasse erreicht haben, für möglich hält. 

So oder so: Hopp sieht das Financial Fairplay ausschließlich positiv: "Financial Fairplay ist eine Chance für kleinere Vereine wie uns, die wahnsinnige Kostenexplosion zu dämpfen. Wenn die UEFA das mit Augenmaß macht, ist Financial Fairplay ein absoluter Segen für alle, insbesondere für die Kleinen."

Die TSG spielt in der kommenden Saison erstmals in einem europäischen Wettbewerb.

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