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Mönchengladbachs Christoph Kramer verletzt sich gegen den VfB Stuttgart nach einem Zusammenprall am Kopf. Die Leidensgeschichte des Mittelfeldspielers geht weiter.

Der Einsatz von Weltmeister Christoph Kramer für Borussia Mönchengladbach im Auswärtsspiel am kommenden Samstag bei Borussia Dortmund ist fraglich.

Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler musste beim 2:0 der Fohlen am Dienstag gegen Aufsteiger VfB Stuttgart zur Pause mit einer Verletzung ausgewechselt werden. "Er hat eine Schädelprellung und einen Riss der Nasenwurzel. Ich habe ihn direkt nach dem Spiel in der Kabine genäht," sagte Teamarzt Stefan Hertl der Bild. Gladbachs Trainer Dieter Hecking bezeichnete die Auswechslung als Vorsichtsmaßnahme.

Zusammenprall mit Stuttgarts Donis

Kramer war in der 22. Minute bei einem Kopfballduell mit Stuttgarts Anastasios Donis zusammengeprallt und hatte sich dabei eine Platzwunde an der Stirn zugezogen. Zudem hatte er Nasenbluten. 

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Der Nationalspieler musste rund drei Minuten an der Seitenlinie behandelt werden, ehe er sein blutverschmiertes Trikot wechselte und bis zur Pause weiterspielte.

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Nicht der erste Brummschädel

Kramer kann ein Lied davon singen, wie sich ein Brummschädel anfühlt. Im WM-Finale 2014 gegen Argentinien (1:0 n.V.) hatte er nach 17 Minuten einen Ellenbogen-Schlag von Ezequiel Garay an die Schläfe erhalten und konnte sich nach dem Match nicht mehr an die halbe Stunde erinnern, die er auf dem Platz stand.

Am Wochenende wurde der Mittelfeldspieler von Leipzigs Naby Keita übel an der Lippe erwischt - und am Dienstagabend erwischte es den 26-Jährigen schon wieder am Kopf.

Mit einem blauen Pflaster auf der Stirn und Watte in der Nase spielte er bis zur Halbzeit weiter, dann musste er passen. "Ihm war schwindelig und schlecht", erklärte Co-Trainer Dirk Bremser bei Sky. Für Kramer kam der Franzose Mickael Cuisance ins Spiel.

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