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Der Münchner Vorstandsboss glättet die Wogen nach Uli Hoeneß' Vorpreschen in der Trainerfrage. Und akzeptiert das Abschiedsdatum seines Trainers.

Jupp Heynckes hört im Sommer definitiv als Trainer des FC Bayern München auf, das bestätigte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

"Das hat Jupp so kundgetan, und dann ist es auch so", sagte Rummenigge am Dienstag in München. Bayerns Präsident Uli Hoeneß hatte sich nach der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag noch positiv zu einer möglichen Verlängerung ausgesprochen.

Hoeneß‘ Hoffnung vergebens 

Nach der Ansage von Hoeneß hatte der Triple-Trainer von 2013 noch einmal am Samstag klargestellt, dass er nur bis zum Saisonende zur Verfügung steht. Rummenigge ordnete die Worte von Hoeneß ein: "Uli Hoeneß hat die Diskussion um den Trainer nicht angefeuert. Die Stimmung war am Freitag sehr gut und harmonisch. Er hat eigentlich nur seine Wertschätzung gegenüber Jupp Heynckes kundgetan." 

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Auch mit Heynckes persönlich habe Rummenigge über den Vorstoß von Hoeneß gesprochen: "Gestern hat er mich gefragt, warum der Uli das gesagt hat und dann habe ich ihm genau das geantwortet - dann war es okay."

Hoeneß' Aussagen störten offenbar auch nicht das Verhältnis zu Rummenigge. "Wir kennen uns seit 43 Jahren. Ich würde sagen, ich kenne Uli Hoeneß nach seiner Frau, möglicherweise am zweitbesten", sagte Rummenigge, "dementsprechend weiß ich, welche Emotionalität in ihm steckt. Bei uns ist alles okay, alles wunderbar."

Heynckes soll bei der Suche helfen

Rummenigge bestätigte zudem, dass Heynckes in die Suche nach einem neuen Bayern-Coach mit einbezogen werde. "Wir werden uns in aller Ruhe mit dem Thema auseinandersetzen. Ich kann mir vorstellen, dass Jupp dabei eine Rolle spielen wird", sagte der 62-Jährige.

Auf die Frage, ob der nächste Bayern-Trainer definitiv ein Deutscher sein wird, wollte sich Rummenigge nicht äußern.

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