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Martin Kind übernahm erstmals 1997 das Präsidentenamt bei Hannover 96
Martin Kind übernahm erstmals 1997 das Präsidentenamt bei Hannover 96 © Getty Images
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Der Hamburger SV hat einem Medienbericht zufolge Interesse an Hannovers-Sportvorstand Horst Heldt. Bei SPORT1 spricht sein 96-Boss Martin Kind darüber.

Präsident Martin Kind von Hannover 96 hat Spekulationen um einem möglichen Wechsel seines Sportvorstands Horst Heldt zum Hamburger SV im Sommer einen Riegel vorgeschoben. 

"Ich war überrascht, als ich davon hörte. Unsere Position ist aber ganz klar. Herr Heldt hat einen Vertrag und den wird er auch erfüllen", sagte der 73-Jährige im Gespräch mit SPORT1

"Wenn diese Meldung wirklich stimmen sollte, dann würde ich dem HSV empfehlen, sich mit anderen Kandidaten zu beschäftigen." Auch der VfL Wolfsburg soll Interesse an Heldt haben. 

"Ich bleibe konsequent"

"Da bleibe ich genauso konsequent wie beim Interesse des 1. FC Köln vor einigen Monaten", betonte Kind. "Ich glaube auch nicht, dass Herr Heldt sich mit solchen Themen im Moment überhaupt beschäftigt. Uns ist ein Interesse des HSV nicht bekannt." 

Die Bild hatte berichtet, dass der neue HSV-Präsident Bernd Hoffmann Heldt gerne für den Neuaufbau in der 2. Liga verpflichten will. Schon bei seinen früheren Klubs, dem VfB Stuttgart und Schalke 04 war Heldt für einen Neuaufbau zuständig. 

Ende 2016 wäre Heldt bereits fast beim HSV gelandet. Doch er sagte ab. Zuletzt wollten die Kölner Heldt als Nachfolger von Jörg Schmadtke verpflichten, doch es scheiterte schließlich am Veto von Kind.

Damals rief er während des CHECK24 Doppelpass an und sprach ein Machtwort. "Köln kann sich einen Anruf sparen", teilte er mit. Seine Ansage sei auch keine Einladung zum Pokern und Feilschen. Es gehe nicht ums Geld, betonte Kind.

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