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Huub Stevens sieht die Spieler in der Verantwortung © SPORT1
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München - Dennis Diekmeier wird bei der HSV-Klatsche gegen Bayern nach nur 23 Minuten ausgewechselt. Ex-HSV-Coach Huub Stevens kann die Entscheidung nachvollziehen.

Wenn der Hamburger SV eine Demütigung beim FC Bayern erlebt hat, was hat dann Dennis Diekmeier erlebt?

Der Abwehrspieler wurde am Samstag nach nur 23 Minuten, beim Stande von 0:3 aus Sicht des Krisen-Klubs, ausgewechselt. Eine nachvollziehbare Entscheidung von Bernd Hollerbach, findet Ex-HSV-Trainer Huub Stevens.

"Wenn er so spielt, ist es besser ihn rauszunehmen. Sonst stehst du ja mit zehn Mann da", sagte Stevens im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

Diekmeiers Ehefrau Dana postete kurz nach der Auswechslung ihres Mannes auf Instagram ein Foto aus dem heimischen Wohnzimmer. Der Fernseher war ausgeschaltet, der Bildschirm schwarz.

Schwarzer Bildschirm im Hause Diekmeier: Beim HSV ist alles zappenduster © Instagram Story/Dana Diekmeier

"Die Spieler sind jetzt gefragt"

Ein ziemlich treffendes Stimmungsbild, denn der HSV ging in München regelrecht unter. 0:6 lautete der Endstand.

Stevens, von 2007 bis 2008 Trainer in Hamburg, hat den Bundesliga-Dino trotz des Sieben-Punkte-Rückstands auf den Relegationsplatz aber noch nicht abgeschrieben. (Die Tabelle der Bundesliga)

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"Die Spieler sind jetzt gefragt", betonte der 64 Jahre alte Niederländer: "Du darfst jetzt nicht aufgeben. Du musst um jeden Meter kämpfen. Solange es theoretisch möglich ist, müssen sie an den Klassenerhalt glauben."

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