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Pechvogel Niklas Süle trifft ins eigene Tor - und kann nichts dafür © imago
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Der FC Bayern gerät in Augsburg spektakulär in Rückstand. Boateng patzt böse, Süle trifft unglücklich ins eigene Netz. Dabei könnten die Münchner Meister werden.

Diesen Start hatte sich der FC Bayern ganz anders vorgestellt. 

Der Rekordmeister ist beim FC Augsburg (das Spiel im LIVETICKER) durch ein kurioses Slapstick-Tor in der 18. Minute in Rückstand geraten. 

Niklas Süle traf in einer spektakulären Szene ins eigene Netz - und konnte nichts, rein gar nichts dazu.

Boateng mit katastrophalem Patzer

Zuvor hatte Jerome Boateng 25 Meter vor dem Tor den Ball katastrophal gegen Sergio Cordova vertändelt. Cordova stürmte aufs Bayern-Tor zu, sein Schuss wurde von Keeper Sven Ulreich abgewehrt. 

Pech für die Münchner: Der Ball flog nicht weit, sondern traf Pechvogel Süle mitten ins Gesicht. Von dort sprang das Leder über die Linie. 

Es war bereits Süles zweites Eigentor in dieser Saison. Schon beim 4:2 gegen Bremen hatte der Nationalspieler ins eigene Netz getroffen. 

Dieses Missgeschick ist vor ihm bislang nur zwei Bayern-Spielern unterlaufen: Franz Beckenbauer 1974/75 und Jürgen Kohler 1990/91.

Bayern dreht das Spiel

Die Münchner steckten den frühen Rückstand allerdings erstaunlich gut weg. Binnen weniger Minuten drehten Corentin Tolisso (32.) und James Rodriguez (38.) das Spiel. Arjen Robben (62.) und Sandro Wagner (87.) machten nach der Pause alles klar.

Damit kann Bayern wieder aus eigener Kraft den Titel klarmachen. Im Falle eines Sieges wären die Münchner zum 28. Mal Deutscher Meister.

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