Stöger: Nagelsmann hat mir das Leben erschwert
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Peter Stöger wird seinen auslaufenden Vertrag bei Borussia Dortmund nicht verlängern. Nach dem Spiel bei TSG Hoffenheim gab er bekannt, dass es zur Trennung kommt.

Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern. Seit Samstag ist es Gewissheit.

Peter Stöger wird in der kommenden Saison nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund sein, sein Vertrag wird nicht verlängert. Das erklärte der Österreicher am Samstag nach dem 1:3 bei der TSG Hoffenheim.

"Das war heute mein letztes Pflichtspiel für den BVB. Das haben wir schon vor längerer  Zeit gemeinschaftlich beschlossen", sagte Stöger auf der Pressekonferenz nach dem erneuten, aber glücklichen Champions-League-Einzug. "Ein neuer Reiz tut dem Verein vielleicht gut. Den größten setzt du mit einem neuen Trainer."

Am Donnerstag hatte Stöger auf der Pressekonferenz zu Fragen nach seiner Zukunft noch gesagt: "Ich spreche dann über meine Zukunft, wenn ich glaube, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist."

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Lucien Favre Topfavorit beim BVB

Wie SPORT1 schon seit längerem berichtet, ist Lucien Favre der Topfavorit als Nachfolger.

Der Schweizer hat zwar noch einen Vertrag bei seinem aktuellen Klub OGC Nizza, darf aber dank einer Ausstiegsklausel im Sommer den Verein verlassen. 

Stöger war am 10. Dezember überraschend als Nachfolger von Ex-BVB-Coach Peter Bosz verpflichtet worden und unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende.

Rode verriet Stöger-Aus

Zuletzt hatte BVB-Profi Sebastian Rode schon ausgeplaudert, dass der Wiener in der neuen Spielzeit nicht mehr Trainer der Borussen sein wird. Dafür wurde der 27-Jährige von den BVB-Bossen heftig kritisiert.

Darauf angesprochen, hatte Stöger nur gemeint: "Zu meiner Zukunft hat sich jeder geäußert. Sebastian Rode kann sich dazu äußern, muss es aber nicht."

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