Brazzo lässt Boateng-Verbleib offen
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Hamburg - Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic lässt die Zukunft von Jerome Boateng offen. Der in der Bundesliga begehrte Sebastian Rudy erhält dagegen eine Freigabe für einen Wechsel.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic vom FC Bayern hat sich verhalten zu den Transferspekulationen um Abwehrchef Jerome Boateng geäußert und dessen Zukunft weiter offen gelassen.

"Wir arbeiten daran", sagte Salihamidzic vor dem Freundschaftsspiel des Rekordmeisters gegen den Hamburger SV (4:1) bei SPORT1.

Der Transfermarkt sei "eine interne Sache", betonte der 41-Jährige. "Wir sprechen darüber nicht in der Öffentlichkeit und versuchen, in Ruhe zu arbeiten."

Boateng wird seit Wochen mit dem französischen Meister Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht. Die Münchner sollen für den Weltmeister von 2014 rund 50 Millionen Euro verlangen.

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Auch um Sebastian Rudy gibt es Abschiedsgerüchte. Mit Schalke 04 und RB Leipzig sind gleich zwei Ligarivalen der Bayern an dem defensiven Mittelfeldspieler interessiert.

Rudy war am Dienstagabend mit Schalke-Trainer Domenico Tedesco am Münchner Flughafen gesichtet worden. "Das ist okay, das habe ich erlaubt", sagte Salihamidzic.

"Sebastian möchte natürlich viel spielen - und wir haben viele Mittelfeldspieler", ergänzte Bayern-Coach Niko Kovac nach dem Spiel und betonte, er würde dem 28-Jährigen keine Steine in den Weg legen.

Die Bayern halten sowohl bei Rudy als auch Boateng alle Trümpfe in der Hand. Rudys Vertrag ist noch bis 2020 datiert, Boatengs sogar bis 2021.

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