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Jürgen Klinsmann war von 2004 bis 2006 Bundestrainer
Jürgen Klinsmann war von 2004 bis 2006 Bundestrainer © Getty Images
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Jürgen Klinsmann kann sich gut vorstellen, erneut in Deutschland zu arbeiten. Dabei denkt der frühere Bundestrainer nicht nur an einen Job als Trainer.

Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga oder sogar zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorstellen.

"Entscheidend ist, dass man im Verein menschlich zueinanderpasst, dass man gemeinsame Werte und Ziele hat und der sportliche Reiz und die Identität stimmt. Ich bin selbst gespannt, wohin die Reise geht", sagte der 54-Jährige der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

Der Weltmeister von 1990, der als Bundestrainer mit der DFB-Auswahl beim Sommermärchen 2006 im eigenen Land den dritten Platz erreicht hatte, ist aber nicht alleine auf einen Trainerjob fixiert.

Klinsmann hofft auf Bundesliga-Job

"Ich kann mir eine Arbeit als Trainer vorstellen, aber auch eine Tätigkeit als Sportchef, der in einem Verein oder einem Verband strategisch arbeitet und das größere Bild zeichnet", äußerte der frühere Torjäger.

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Angebote von WM-Teilnehmern

Klinsmann berichtete, dass er vor der WM im vergangenen Sommer diverse Angebote von Nationen, die in Russland dabei waren, hatte.

"Aber das war nicht das, was ich wollte, da keines dieser Teams die Perspektive Viertelfinale geboten hätte. Jetzt ist die Konstellation so, dass meine Tochter im nächsten Sommer an die Uni geht, ich also familiär nicht mehr so an Kalifornien gebunden bin. Und ich merke, dass es mich mit meiner Erfahrung aus fast 40 Jahren und meinem Netzwerk in den Profizirkus zurückzieht", sagte der ehemalige US-Coach, der in der Bundesliga als Trainer von Bayern München gescheitert und nach einem knappen Jahr im April 2009 vorzeitig entlassen worden war.

Nachtragend ist Klinsmann, der seit rund zwei Jahren ohne Job ist, aber nicht: "Grundsätzlich ist es so, dass ich den höchsten Respekt vor den Bayern habe und noch immer dankbar bin, dass ich dort Trainer sein durfte. Es gab zwar viele Probleme, weil ich ganz andere Ideen als die Führung hatte und ich auch einiges schlucken musste – aber diese Lebenserfahrung kann mir keiner mehr nehmen."

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