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SC Freiburg v Mainz 05 - Bundesliga
Pierre Kunde Malong, Jean-Philippe Gbamin und Danny Latza feiern Mainz' Auswärtssieg in Freiburg © Getty Images
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Freiburg - Überraschung von Mainz 05: Die Pfälzer überraschen Freiburg mit einem Blitzstart - und entführen einen Dreier. Das Streich-Team kann den Bayern-Coup nicht veredeln.

Mainz 05 geht auch dank seiner erneut treffsicheren "French Connection" weitgehend sorgenfrei in die närrische Zeit. 

Einen Tag vor dem offiziellen Fassenachts-Beginn feierten die Rheinhessen durch ein 3:1 (2:0) beim SC Freiburg ihren ersten Auswärtssieg der Saison und verabschiedeten sich mit nun 15 Punkten vorerst aus den unteren Tabellenregionen der Fußball-Bundesliga. (Tabelle der Bundesliga)

"Wir haben die ersten 30 Minuten herausragend Fußball gespielt und sind folgerichtig in Führung gegangen. Wir hatten das Gefühl, dass es sogar noch das ein oder andere Tor mehr hätte sein können. Das dritte Tor ist dann aus unserer Sicht zum richtigen Zeitpunkt gefallen. Aber wenn du die 90 Minuten siehst, ist es ein verdienter Sieg", sagte Mainz-Trainer Sandro Schwarz.

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Streich schwärmt von Mainz

Jean-Philippe Gbamin (6.) und Jean-Philippe Mateta (18.), die bereits in der Vorwoche beim Befreiungsschlag gegen Werder Bremen (2:1) die Tore erzielt hatten, brachten den selbsternannten "Karnevalsverein" früh auf die Siegerstraße, Karim Onisiwo (75.) setzte den Schlusspunkt.

Die Freiburger, für die der eingewechselte Roland Sallai (72.) den Anschluss erzielt hatte, kassierten derweil nach vier Spielen erstmals wieder eine Niederlage. (Alle Ergebnisse im Überblick)

"Ich weiß, wie gut Mainz ist. Und sie werden noch besser werden, weil sie sich extrem viele talentierte, schnelle Spieler geholt haben. Mainz hatte eine gute Tagesform, aber wir waren nicht aggressiv genug, nicht sicher genug mit dem Ball. Wir waren nicht immer glücklich heute. Aber das Spiel haben wir in den ersten 30 Minuten verloren", schwärmte Freiburgs Coach Christian Streich vom Gegner.

Freiburg fordert Elfmeter - vergeblich

Die Mainzer waren zunächst vom Anpfiff weg die aktivere Mannschaft gewesen. Während der SC erhebliche Probleme im Spielaufbau hatte, suchten die Gäste mutig die Offensive.

Der ehemalige französische Juniorennationalspieler Gbamin belohnte sein Team mit einem trockenen Abschluss aus runde 20 Metern früh. Wenig später hätte Pierre Kunde (10.) aus ähnlicher Distanz um ein Haar nachgelegt. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

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Das besorgte dafür Sturmtank Mateta, vor kurzem erstmals in die U21-Auswahl von Weltmeister Frankreich berufen, der nach einer zunächst unübersichtlichen Situation rund um den Freiburger Fünfmeterraum aus kurzer Distanz per Kopf einnickte.

Auch in der Folge ließ Mainz nicht nach und gab durch Jean-Paul Boetius (23.) nur kurze Zeit später den nächsten gefährlichen Torschuss ab. 

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Dieser wirkte jedoch wie ein Weckruf auf die bis dahin schläfrigen Freiburger. Die Breisgauer fanden nun über den Kampf besser ins Spiel und Nicolas Höfler (27.) zwang Mainz-Keeper Robin Zentner per Kopf zu einer Glanzparade.

Kurze Zeit später forderten die Gastgeber lautstark aber letztlich vergeblich einen Handelfmeter, nachdem Moussa Niakhate den Ball an den Arm bekommen hatte.

Mainz kontert Anschlusstor

Weil auch Tim Kleindienst (45.) knapp das Tor verfehlte, gingen die Freiburger mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause. Kurz nach Wiederbeginn verpasste dann erneut Höfler (54.) den Anschlusstreffer knapp. Doch der SC war nun spielbestimmend, Mainz schaffte nur noch selten Entlastung. 

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Der Druck der Gastgeber nahm quasi minütlich zu, was fehlte war einzig das Glück im Abschluss. Nach etlichen gefährlichen Torgelegenheiten ließ dann Sallai mit seinem Abstaubertor noch einmal Hoffnung aufkeimen. Doch der ebenfalls eingewechselte Onisiwo konterte prompt und stellte damit den alten Abstand wieder her.

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