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Dortmund - Hans-Joachim Watzke sieht bei Borussia Dortmund einen Pluspunkt gegenüber dem FC Bayern. Die Rufe nach einem Mega-Umbruch in München versteht er jedoch nicht.

Herbstmeister. Im Hinrunden-Showdown der Bundesliga durch ein 2:1 (1:1) im Duell mit dem bisher ärgsten Verfolger Borussia Mönchengladbach die Titelambitionen untermauert. Und auch sonst wähnt sich Borussia Dortmund, gegenüber der Konkurrenz momentan die Nase vorn zu haben.

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Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht dabei im Vergleich mit dem FC Bayern vor allem einen Pluspunkt: "Natürlich sind wir bei dem Thema Verjüngung einen Schritt weiter", sagte der 59-Jährige nach dem Erfolg gegen Gladbach bei Eurosport. "Aber wenn du Primus bist, bist du nie der Vorreiter, sondern der Platzhalter und daher ist es normal, dass man zu den Spielern Vertrauen hat, mit denen man sechsmal Meister geworden ist."

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Auch BVB-Coach Lucien Favre verwies nach Abpfiff auf den niedrigen Altersdurchschnitt seiner Spieler: "Sancho, Pulisic, Hakimi oder Zagadou sind zwischen 18 und 20. Sie haben noch viel Potenzial."

Watzke: Bayern braucht keinen riesigen Umbruch 

Angesprochen auf eine mögliche Wachablösung der Bayern in der Bundesliga fügte Watzke hinzu: "Es ist kein Überholvorgang, denn warum sollten Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß auf einmal perspektivisch den Abschied einreichen? Sie haben sechsmal in Folge die Meisterschaft gewonnen und standen sehr oft im Halbfinale der Champions League. Ich denke nicht, dass Bayern München einen riesigen Umbruch benötigt."

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Gleichwohl meint Watzke festgestellt zu haben: "Sie hatten eine kurze Schwächephase und sind vielleicht nicht mehr auf diesem Top-Niveau wie vor zwei Jahren." So oder so wollen sich die Dortmunder im Meisterschaftskampf weiterhin voll auf sich selbst konzentrieren: "Unser größtes Problem aktuell ist, dass wir viel stabiler sind, als wir uns das erträumt haben", sagt Watzke. 

"Wir müssen seriös arbeiten und kleine Fortschritte machen. Das gilt für die ganze Mannschaft", so Favre.

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