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Dubai - Der FC Bayern München verpflichtet Benjamin Pavard im Sommer vom VfB Stuttgart. Der Weltmeister bekommt einen Fünf-Jahres-Vertrag beim Rekordmeister.

Es ist offiziell: Weltmeister Benjamin Pavard wechselt vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München.

Der französische Verteidiger kommt im Sommer, bekommt einen Fünf-Jahres-Vertrag beim Rekordmeister. Dies bestätigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Mittwoch bei einem Pressetermin im Trainingslager in Katar.

Der 22-Jährige war 2016 vom OSC Lille nach Stuttgart gewechselt, wo er als Innenverteidiger agiert. In der französischen Nationalmannschaft holte er allerdings als Rechtsverteidiger den Titel bei der WM in Russland.

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Dass Pavard trotz seines eigentlich bis 2021 laufenden Deals mit dem VfB im Sommer gehen würde, hatte Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke schon länger angedeutet. Darüber, dass Pavard mit Bayern einig sein soll, wurde auch schon länger spekuliert, nun ist es offiziell. Pavards festgeschriebene Ablösesumme soll bei 35 Millionen Euro liegen.

Pavard Vorbote eines großen Umbaus beim FC Bayern?

"Wir haben ihn schon vor der WM gekannt und ihn die ganze Zeit beobachtet", sagte Salihamidzic: "Er hat in den letzten Tagen unterschrieben. Für uns ist das eine gute Geschichte. Natürlich hat er auch bei der WM überzeugt und gute Leistungen gebracht, ist Weltmeister geworden. Er war Stammspieler und hat es bestätigt."

Der Pavard-Deal könnte Teil eines größeren Umbaus in der Bayern-Abwehr werden. Die Zukunft der Innenverteidiger Mats Hummels und Jerome Boateng steht in Frage, zudem deutet sich an, dass Bayern im Sommer neben Pavard auch Lucas Hernandez von Atletico Madrid holen will - der als Innen- und Linksverteidiger einsetzbar ist.

Hudson-Odoi soll kommen, Ribery gehen

Auch in der Offensive schreitet der Umbruch voran. Salihamidzic bestätigte, dass die Bayern den 18 Jahre alten Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea "unbedingt verpflichtet wollen. Er hat die Qualitäten, die zu unserem Spiel passen. Er ist dribbelstark und hat einen starken Zug zum Tor. Er hat großes Potenzial."

Bei Franck Ribery stehen die Zeichen derweil auf Abschied: "Unser Präsident hat ja gesagt, dass es wahrscheinlich sein letztes Jahr ist. Dabei belasse ich es", sagte Salihamidzic: "Wir sind sehr stolz auf Franck. Er hat eine Ära geprägt. Wir wollen die beiden (Ribery und Arjen Robben, d. Red.) durch ein großes Tor verabschieden."

Riberys langjähriger Flügelpartner Robben hat seinen Abgang zum Saisonende bereits bestätigt.

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