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Friedhelm Funkel hat seinen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf bis 2020 verlängert
Friedhelm Funkel hat seinen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf bis 2020 verlängert © Getty Images
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Fortuna Düsseldorf und Fortuna Düsseldorf einigen sich auf eine Vertragsverlängerung. Jedoch beeinhaltet der neue Kontrakt eine Einschränkung.

Die Posse ist beendet. Nach langem Hin und Her in den vergangenen Tagen haben sich Fortuna Düsseldorf und Trainer Friedhelm Funkel auf eine Vertragsverlängerung bis 2020 geeinigt. Dies gab der Verein am späten Mittag bekannt.

Der Kontrakt des Trainers, der den Klub in der vergangenen Saison zurück in die Bundesliga geführt hatte gilt allerdings nur für die Bundesliga.

"Wir freuen uns sehr, dass wir eine Einigung im Sinne von Fortuna Düsseldorf erzielen konnten", erklärte Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer. "Wir haben somit gemeinsam den Fehler aus dem Trainingslager korrigiert. Wir hatten zu jeder Zeit vollstes Vertrauen in Friedhelm Funkel und seine Arbeit. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern."

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Fans und Spieler machen sich für Funkel stark

Der Trainer hatte zuletzt die Verhandlungstaktik bestimmt. Die Fans setzten sich lautstark für ihn ein und erzwangen die Kehrtwende des Klubs, Schäfer und der neue Sportvorstand Lutz Pfannenstiel bekamen die Wut der Anhängerschaft massiv zu spüren. Das versetzte Funkel in eine glänzende Position, die er "nicht ausnutzen" wollte.

Dies tat er anscheinend aber doch. "Ich weiß noch nicht, ob ich wirklich weitermache", sagte er im Gespräch mit der Rheinischen Post (Dienstagausgabe) trocken: "Ich bin nicht so optimistisch, wie Robert es vielleicht ist." Das war einerseits eine Retourkutsche gegen Schäfer, der hart gehandelt und dabei die Beliebtheit des Trainers mächtig unterschätzt hatte. Zudem pokerte Funkel: Er wollte sich nun durchaus ein wenig bitten lassen.

Der Unterstützung der Mannschaft konnte sich Funkel ohnehin sicher sein. "Wir laufen für ihn durchs Feuer", sagte Kapitän Oliver Fink im Namen vieler Profis, "seitdem er hier ist, funktioniert vieles." Die Mannschaft war über den knallharten Umgang mit dem seit 2016 in Düsseldorf nahezu durchgehend erfolgreichen Trainer schockiert: "Die Mitteilung der Trennung kam aus dem Nichts", sagte Abwehrspieler Adam Bodzek.

Fortuna-Bosse müssen öffentlich Fehler eingestehen

Nach den entscheidenden Gesprächen am Dienstagnachmittag an der Arena ist Funkel gefestigter denn je. Fans und Mannschaft haben sich eindeutig positioniert, der Klub hingegen ist beschädigt, er wirkte gar in höchstem Maße unprofessionell. Schäfer und Pfannenstiel, der während der Eskalation zu Transfergesprächen und einem Charity-Kick in der Schweiz bzw. Italien weilte, mussten öffentlich Fehler eingestehen. Letztlich pfiff der Aufsichtsrat das Führungsduo angesichts der Proteste zurück.

"Mein großer Wunsch war es immer, mit meinem tollen Trainer- und Betreuerstab sowie dieser charakterstarken Mannschaft weiterzuarbeiten", betonte Funkel. "Ich bin sehr glücklich, dass wir uns darauf noch in der Winterpause einigen konnten. Jetzt können wir uns mit der nötigen Ruhe voll und ganz auf die wichtige Rückrunde konzentrieren."

Nach der Hinrunde belegen die Rheinländer in der Tabelle den 14. Platz und sorgten unter anderem mit einem Sieg gegen Borussia Dortmund und einem Unentschieden gegen den FC Bayern München für Aufsehen.

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