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Johannes Spors verlässt den Hamburger SV
Johannes Spors verlässt den Hamburger SV © Getty Images
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München - Der 1. FC Nürnberg sucht einen neuen Sportvorstand und einen neuen Trainer. Für den ersten Posten kristallisiert sich jetzt ein Wunschkandidat heraus.

Beim 1. FC Nürnberg steht eine Personalentscheidung auf der Prio-Liste ganz oben. Die Suche nach einem neuen Sportvorstand als Nachfolger für den zuletzt beurlaubten Andreas Bornemann. 

Johannes Spors ist der Topkandidat für den Posten. Entsprechende SPORT1-Informationen decken sich mit Informationen der Bild, die schon gestern vom Interesse des Clubs an Spors berichtet hatte. Und der 36 Jahre alte Scouting- und Analyse-Spezialist hätte auch durchaus Interesse an dem Job. Wie SPORT1 weiter erfuhr, wollen die Nürnberger ihn unbedingt.

Spors sei bereit für den nächsten Schritt, heißt es. Eine Kontaktaufnahme hat es auch bereits gegeben, allerdings nicht zum Nürnberger Aufsichtsratsboss Dr. Thomas Grethlein, sondern zu einigen Leuten des Gremiums.

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Er würde genau in das Anforderungsprofil der Verantwortlichen passen. Grethlein wollte sich auf SPORT1-Nachfrage nicht äußern.

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Konkrete Gespräche stehen an

In der nächsten Woche sollen konkrete Gespräche geführt und auch zeitnah abgeschlossen werden. Da allerdings momentan nur der Aufsichtsrat eine Entscheidung fällen kann, dauert es etwas länger. Felix Magath, der Interesse an einem Job beim Club zeigte, soll aus dem Rennen sein, schreibt die Bild.

Nach dem Heimspiel am vergangenen Montag gegen Borussia Dortmund setze sich Grethlein mit seinen Kollegen zusammen und in dieser Runde wurde Spors zum Wunschkandidaten auserkoren. 

Zuletzt beurlaubten Nürnbergs Bosse zuerst Bornemann und einen Tag später dann auch Trainer Michael Köllner.

Bornemann wurde zum Verhängnis, dass er den erfolglosen Coach (15 sieglose Spiele) nicht entlassen wollte. Er wäre sogar mit Köllner wieder in die 2. Liga gegangen. 

Spors: Großer Erfolg als Kaderplaner

Seit Februar 2018 ist Spors Kaderplaner beim Hamburger SV und verantwortlich für die aktuelle Mannschaft, die gerade eine souveräne Saison spielt. Im Pokalspiel kürzlich gegen Nürnberg schickte der HSV das jüngste Profi-Team Deutschlands auf dem Platz, der Altersschnitt betrug 22,7 Jahre.

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Vor zwei Tagen gab der HSV allerdings die Verpflichtung eines Sportdirektors bekannt. Michael Mutzel, der ehemalige Profi des Karlsruher SC, hat bei den Rothosen einen Vertrag bis 2021 bekommen und wird ab 1. April Sportvorstand Ralf Becker unterstützen. Gemeinsam werden sie die Bereiche Bundesliga, Nachwuchs und Scouting verantworten.

Dies soll Spors mehr als irritiert haben, weil man ihm einen externen Mann vor die Nase setzt. Nun sieht es danach aus, dass er schon bald eine Liga höher sein Können zeigen kann.

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