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Dortmund - Im Titelrennen ist Borussia Dortmund zwei Spieltage vor Saisonende auf Schützenhilfe angewiesen. Diese muss jetzt vom ungeliebten RB Leipzig kommen.

Vier Punkte Rückstand bei noch zwei verbleibenden Spielen, der BVB ist im Meisterkampf auf Schützenhilfe angewiesen.

Da entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass die Dortmunder ausgerechnet auf RB Leipzig hoffen.

Am Samstag ist der FC Bayern bei dem Klub zu Gast, der als Feindbild gilt. Bei dem vermeintlichen Kommerz- und Retortenklub, der in den Augen der Schwarz-Gelben den Gegensatz zum stolzen Traditionsklub aus Dortmund bildet.

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Watzke lobt RB Leipzig

Hans-Joachim Watzke gilt als einer der schärfsten Kritiker der Leipziger. Auch wenn er glaubt, dass Leipzig im Duell mit Bayern "alles geben" wird, kann er sich nach wie vor nicht mit dem RB-Konzept anfreunden.

"Mir gefällt das Konstrukt weiterhin nicht besonders", sagte der Geschäftsführer des BVB dem kicker, hat aber auch lobende Worte parat. "Sie machen es in Leipzig sportlich gut. Top, wirklich top."

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Der 59-Jährige sieht die Roten Bullen mittlerweile als "die drittstärkste Kraft im deutschen Fußball." Und er sieht das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht: "Wir müssen in den nächsten Jahren extrem auf RB aufpassen."

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Watzke schwärmt von Nagelsmann

Das liegt auch an der Personalpolitik der Leipziger. Ralf Rangnick bezeichnet er als einen "Klassemann", der zukünftige Coach Julian Nagelsmann sei sogar "einer der allerbesten Trainer überhaupt."

Den 31-Jährigen hätte Watzke auch gerne beim BVB gesehen, im letzten Jahr konnte er ihn allerdings mangels Ausstiegsklausel für 2018 nicht von der TSG Hoffenheim verpflichten.

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