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Nach seiner Roten Karte gegen Schalke 04 sitzt BVB-Kapitän Marco Reus beim Spiel in Bremen unerlaubter Weise am Spielfeldrand. Jetzt ermittelt der DFB.

Aufregung um Marco Reus.

Der Deutsche Fußball-Bund ermittelt gegen den Kapitän von Borussia Dortmund

Nach seiner Roten Karte im Derby gegen Schalke 04 war der Nationalspieler zum Spiel bei Werder Bremen mitgereist, um seine Teamkollegen moralisch zu unterstützen.

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Während der Partie saß Reus neben der Ersatzbank der Schwarz-Gelben und verfolgte das Auf und Ab beim 2:2 gegen die Hanseaten. Das hat nun Folgen.

DFB ermittelt gegen Reus

"Das ist nicht erlaubt. Ein gesperrter Spieler und auch ein gesperrter Trainer dürfen nicht in den Innenraum. Der DFB hat das Ermittlungsverfahren gegen Reus und Borussia Dortmund eingeleitet", sagte Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, im Gespräch mit SPORT1

"Der Verein beziehungsweise der Spieler sind im ersten Schritt angeschrieben und zu Stellungnahmen zu dem Vorgang aufgefordert worden", teilte der DFB mit. Nun sei "wie gewohnt der weitere Verlauf des Verfahrens" abzuwarten.

In den Richtlinien der DFB-Spielordnung wird unter dem Punkt "Organisation der Veranstaltung" das Thema Mannschaftsbetreuer im Innenraum (Paragraph 3) wie folgt erklärt: "Auf der Ersatzspielerbank an der Seitenlinie dürfen nur das technische und medizinische Personal sowie alle Auswechselspieler Platz nehmen (insgesamt höchstens 15 Personen). Die Namen und Funktionen aller Personen, die auf der Ersatzspielerbank sitzen, müssen auf dem Spielberichtsformular aufgeführt sein."

Reus droht keine Sperre

Weiter heißt es in den DFB-Statuten: "Nicht auf der Ersatzspielerbank Platz nehmen dürfen Personen, denen durch Entscheidung der Rechtsorgane des DFB (…) als Spieler eine Sperre auferlegt worden ist."

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Weil Reus gegen diese Regeln verstoßen hat, droht ihm nun eine Strafe. Allzu hart, dürfte diese allerdings nicht ausfallen.

"Von einer weiteren Sperre ist nicht auszugehen, realistisch wäre eine Geldstrafe", erklärte Nachreiner.

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