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Hansi Flick 1990 im Dress des FC Bayern
Hansi Flick zog in den 80er Jahren im Mittelfeld des FC Bayern München die Fäden © Getty Images
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München - Hansi Flick soll das Interesse der Bayern geweckt haben – als Co-Trainer. Nach SPORT1-Infos ist seine Zukunft völlig offen. Das sind die Gründe.

Nach Informationen des kicker ist der FC Bayern an einer Verpflichtung von Hansi Flick als Co-Trainer interessiert.

Der langjährige Assistent der Deutschen Nationalmannschaft (2006-2014) war nach dem WM-Triumph in Brasilien für drei Jahre Sportdirektor beim DFB und zuletzt Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim (2017-2018). Seitdem zog sich Flick zurück und hospitierte unter anderem bei Thomas Tuchel in Paris.

Flick genießt guten Ruf

Warum Flick? Der 54-Jährige genießt in der Branche einen sehr guten Ruf und spielte einst selber erfolgreich beim Rekordmeister (1985-1990), gewann in München zudem vier Mal die Meisterschaft und einmal den DFB-Pokal. Der Mia-san-Mia-Leitspruch ist ihm also vertraut.

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Hinzu kommt, dass Peter Hermann die Bayern nach dieser Saison als Co-Trainer von Niko Kovac wohl verlassen wird. Der 67-Jährige hat unter anderem eine Anfrage aus Nürnberg vorliegen, als Technischer Direktor. In diesem Fall bliebe nur noch Robert Kovac als Assistent seines Bruders Niko, sofern der überhaupt Trainer bleibt.

Flick liegen mehrere Angebote vor

Nach SPORT1-Informationen ist jedoch längst nicht klar, was Flick im Sommer machen wird. Dem gebürtigen Heidelberger liegen mehrere gute Angebote vor - als Trainer, Co-Trainer und auf Management-Ebene.

SPORT1 weiß: Übernähme Flick ein neues Amt, möchte er wieder deutlich mehr Einfluss auf Spieler haben als es zuletzt in Hoffenheim der Fall war. Der (Co-)Trainerstuhl wäre dafür prädestiniert, aber auch ein Sportdirektor-Posten ist interessant für ihn. Dass Flick keinen Posten zur neuen Saison übernimmt und sich weiterbildet, ist ebenso möglich.

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Gut für die Bayern: Flick schätzt Niko Kovac und weiß dessen Verdienste bei der Neun-Punkte-Aufholjagd der Münchner sehr gut einzuschätzen.

Schlecht für die Bayern: Flick ist auch nicht entgangen, welches Zukunfts-Theater rund um Kovac herrscht. Eines, an dem die Bayern-Verantwortlichen nicht ganz unschuldig sind.

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