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Gelsenkirchen - Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider fordert eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft. Die Rückkehr nach Europa hält der 48-Jährige für möglich.

In einem Interview für das SPORT1 Bundesliga Sonderheft spricht Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider über die Probleme der vergangenen Saison und was geschehen muss, damit Königsblau wieder zur alten Stärke zurückfindet.

Als einen der Hauptgründe für die zurückliegende Talfahrt nennt der 48-Jährige die Schwäche vor eigenem Publikum: "Wir können nicht als Schalke 04 zehn von 17 Heimspielen in der Fußball-Bundesliga verlieren. Das ist nicht zu akzeptieren."

Zudem kritisiert der ehemalige Teamkoordinator von RB Leipzig die fehlende Kämpfer-Mentalität der Mannschaft. In der neuen Saison will der Sportvorstand wieder "eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft" sehen.

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Als positives Beispiel nennt er den aus der U19 aufgerückten Ahmed Kutucu, der im Spiel gegen Leipzig drei Zweikämpfe hintereinander gewann und mit dieser Szene die Fans von den Stühlen riss. "Das ist das, was wir brauchen", sagt Schneider.

Schneider: Eintracht als Positiv-Beispiel

Die Fans wieder mit ins Boot zu holen sei einer der wichtigsten Faktoren, um wieder zum Erfolg zu kommen. Der 48-Jährige hält es für möglich, wieder in die Top 6 in der Liga vorzustoßen. Dafür müssten aber alle Entscheidungen richtig getroffen werden. "Wir müssen uns für die Zukunft richtig aufstellen. Dann hat Schalke eine große Power und enorme Wucht."

"Als Beispiel für die Entwicklung in die richtige Richtung kann man durchaus Eintracht Frankfurt nennen. Die Frankfurter waren zwischenzeitlich sogar eine Fahrstuhlmannschaft. Seit Fredi Bobic dort im Amt ist, haben sie sich stabilisiert und einen positiven Weg eingeschlagen."

Nur mit Reden würden die Königsblauen aber nicht wieder in die Spur zurückfinden. "Wir müssen aus der vergangenen Saison lernen und arbeiten, viel arbeiten", so Schneider.

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