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Nach den Beleidigungen gegen Jörg Schmadtke wird der DFB nicht gegen den 1. FC Köln ermitteln. Fans des Bundesligisten hatten Schmadtke mit Schmähgesängen bedacht.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird nach Auskunft seines Vorsitzenden Anton Nachreiner voraussichtlich kein Verfahren gegen den Bundesligisten 1. FC Köln einleiten, nachdem Teile der FC-Fans am vergangenen Samstag beim 1:2 in Wolfsburg Sportchef Jörg Schmadtke mit Schmähgesängen bedacht hatten.

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"Nach derzeitigem Stand der Dinge werden wir kein Verfahren einleiten. Jörg Schmadtke hat keinen Strafantrag bei uns gestellt. Wenn er das tun würde, müssten wir ermitteln", sagte Nachreiner dem Express

Weiter führte er aus: "Wir haben uns die Frage gestellt, ob die Gesänge strafbar sind. Ich bin nicht der Meinung, dass wir ein Verfahren einleiten sollten, sonst müssten wir nahezu bei jedem Spiel aktiv werden."

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Der 55-jährige Schmadtke hatte aufgrund der Schmähgesänge am Sonntag einen Austritt aus dem Traditionsklub angedeutet. "Ich bin lebenslanges Mitglied - mal gucken, wie lange noch", hatte Schmadtke im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 gesagt. 

Vor und während der Partie seiner Wölfe gegen Köln skandierten Anhänger der Gäste mehrfach "Schmadtke, du Betrüger, nimmst die drei Millionen und haust ab". Damit spielten die Fans auf Schmadtkes Abschied aus Köln an, wo er von 2013 bis Oktober 2017 gearbeitet hatte.

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