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München - Leroy Sané verletzt - und der geplante Transfer von Franck Ribéry nach Saudi-Arabien nun angeblich geplatzt. Ist eine Überraschungs-Rückkehr vorstellbar?

Nach Bekanntwerden des Kreuzbandanrisses von Leroy Sané und dessen monatelangem Ausfall hat SPORT1 seine User gefragt: Soll der FC Bayern jetzt Franck Ribéry zurückholen?

Das Ergebnis ist eindeutig: Ja! 64 Prozent sind dafür, die Bayern-Legende zurückzuholen. Und am Freitagabend wurde eine neue Entwicklung offenbar, die das Gedankenspiel befeuert: Riberys angebahnter Wechsel zu Al Nasr Riad in Saudi-Arabien scheint geplatzt.

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Wie die Bild berichtet, hat Ribéry den unterschriftsreifen Zwei-Jahres-Vertrag nicht unterschrieben, weil der Klub das Gehalt (5 Millionen Euro netto pro Jahr) nicht vorab garantieren konnte. Ein Anlass, nochmal über Bayern nachzudenken?

Der Sané-Schock und knifflige Fragen

Klar ist: Die Bayern-Verantwortlichen stehen durch die Sané-Diagnose unter Zugzwang und vor kniffligen Fragen.

Versucht man, Sané dennoch zu holen plus einen weiteren Spieler, der allerdings direkt und langfristig helfen kann?

Verzichtet man vorerst auf einen Sané-Kauf und holt stattdessen ein bis zwei fitte Spieler mit Perspektive?

Versucht man den deutschen Nationalspieler dennoch zu holen, baut ihn in diesem Fall behutsam in München auf und verhilft sich derweil mit dem kurzzeitigen Engagement eines Routiniers wie etwa Franck Ribéry, der womöglich nur einen sechsmonatigen, stark leistungsbezogenen Vertrag erhält?

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Ribéry hält sich fit - in München

Der Franzose verabschiedete sich nach zwölf Jahren beim FC Bayern zwar erst im Juni unter Tränen, weil er wegen des Bayern-Umbruchs keinen neuen Vertrag bekam. Ribéry lebt mit seiner Familie aber weiterhin in München, will dies auch weiterhin tun und liebt den Verein - und die Fans lieben ihn.

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Regelmäßig zeigt sich der 36-Jährige auf den sozialen Kanälen, wie er individuell schuftet und sich fit hält.

Zwar hat Ribéry noch andere Wechsel-Optionen - Bild bringt nun auch den PSV Eindhoven ins Spiel, wo Ex-Kollege Mark van Bommel als Trainer wirkt und der auch Arjen Robben gern verpflichtet hätte, wenn der sich nicht zum Karriere-Ende entschlossen hätte. Offiziell ist aber nichts.

Effenberg: "Man sollte es dabei belassen"

Der französischen L’Équipe sagte Ribéry im Juni: "Ich bin immer noch hungrig. Und ich denke, ich kann noch viel leisten. Ich kann immer noch in einem großen Klub spielen, denke ich."

SPORT1-Experte Stefan Effenberg rechnet dennoch nicht mit einem Sensationscomeback Ribérys beim FCB: "Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Wenn man, wie der FC Bayern, entschieden hat, eine Ära zu beenden, dann sollte man es auch dabei belassen."

Wenn sich die Münchner Verantwortlichen aber der SPORT1-Umfrage widmen, läuft Ribéry vielleicht doch wieder für seine große Liebe auf.

Es wäre zweifellos eine Überraschung, aber den Segen der Fans hätten die Bayern-Bosse.

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