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München und Rottach-Egern - Leroy Sané ist das Transferziel des FC Bayern, doch sein Knie bereitet Sorgen. Es kursieren Gerüchte, wonach sich Sané das Kreuzband gerissen haben soll.

Wie schlimm steht es um das rechte Knie von Leroy Sané wirklich?

Mit bandagiertem rechten Knie und leicht humpelnd verließ der Wunschspieler des FC Bayern am Sonntag das Londoner Wembleystadion, nachdem er zuvor in der Partie gegen Liverpool im Community Shield mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden musste.

Das Warten auf eine offizielle Diagnose hält weiter an, doch mittlerweile häufen sich die Anzeichen, wonach es den deutschen Nationalspieler schlimmer erwischt hat, als bisher angenommen.

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Kreuzband bei Sané beschädigt?

Bild und kicker berichten, dass diesen Donnerstag eine Entscheidung darüber fallen soll, ob der 23-Jährige operiert werden muss. Am späten Mittwochabend meldete das englische Portal The Athletic, dass man bei Manchester City sogar eine Verletzung des Kreuzbandes befürchtet. Hinzukommt: Heute (18 Uhr) schließt das Transferfenster in der Premier League. Spieler können danach nicht mehr gekauft, aber verkauft werden. In Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland kann aber bis zum 2. September eingekauft und verkauft werden. 

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Gerüchte um eine schwere Verletzung, möglicherweise die eines Kreuzbandrisses, hielten sich indes auch am Rande des Trainingslagers der Bayern in Rottach-Egern bislang hartnäckig. Auf Nachfrage gab es von den Bayern allerdings keine Auskunft darüber, ob der Verein über den Verletzungsstand bei Sané informiert sei. Die Antwort: "Kein Kommentar."

Auch am Donnerstagvormittag weiter Schweigen zur Causa, und weiter Warten auf eine Diagnose aus Manchester. Hasan Salihamidzic verfolgte derweil aufmerksam das Geheimtraining der Bayern-Profis.

"Fragen Sie die Engländer", sagte FCB-Präsident Uli Hoeneß vor dem Mannschaftshotel am Tegernsee zu Sport Bild. "Wir werden Fakten bekannt geben." Ob er zuversichtlich sei, ließ Hoeneß unbeantwortet und verabschiedete sich.

Thomas Müller war weniger wortkarg. "Es ist ja schon alles gemeldet, von perfekt bis geplatzt bis mittendrin, da weiß man nicht, wem man da glauben soll und wann", sagte der Profi in einer Presserunde in Rottach-Egern.

Nimmt Bayern Abstand von Sané?

Nach SPORT1-Informationen würde eine schlimme Verletzung, die einen monatelangen Ausfall nach sich ziehen würde, einen Wechsel akut gefährden. Im Falle eines möglichen Kreuzbandrisses wären es mindestens sechs Monate Ausfallzeit. 

Das wäre der Worst-Case!

Grund: Aus Vereinskreisen ist zu hören, dass man einen Spieler dieser Preisklasse nur verpflichten will, wenn er sofort helfen kann. So, wie es auch Stürmer Robert Lewandowski mehrfach gefordert hat. Würde Sané nur Wochen, oder etwa zwei bis drei Monate ausfallen, könnte die Sache anders aussehen.

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Sané ist zwar nach wie vor der absolute Wunschspieler, Bayern ist allerdings schon im Fall von Lucas Hernández ins Risiko gegangen. Den Franzosen verpflichteten die Münchner trotz einer nötigen Operation am rechten Knie (Schädigung am Innenband) für 80 Millionen Euro.

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Ein ähnlicher Fall soll angesichts des ohnehin dünnen Kaders vermieden werden.

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