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Was zeichnet einen guten Coach aus? Im Doppelpass spricht Mainz-Coach Sandro Schwarz über die Trainer-Fluktuation. Mario Basler redet sich in Rage..

In der neuen Saison gehen nicht weniger als sieben Bundesligisten mit einem neuen Cheftrainer an den Start. 

Für Mainz-Trainer Sandro Schwarz ist die Fluktuation aber nicht zwingend ein Indikator für einen Qualitätssprung.  

"Wir sollten keine Diskussion beginnen über junge oder alte Trainer. Bruno Labbadia hat letztes Jahr eine herausragende Leistung gebracht", sagte Schwarz im CHECK24 Doppelpass. Labbadia, der wegen Differenzen mit Sportdirektor Jörg Schmadtke beim VfL Wolfsburg gekündigt hatte, war mit den Wölfen in die überraschend Europa League eingezogen.

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"Als Trainer muss man mit Menschen umgehen können. Es ist meine tiefe Überzeugung, dass wir die Dinge nicht neu erfinden müssen", meinte Schwarz. 

SPORT1-Experte Mario Basler pflichtet Schwarz bei - und geht sogar noch weiter. "Ich habe in den letzten Jahren immer das Gefühl gehabt, dass das, was wir früher gespielt haben, Scheißdreck war. Dass das, was Franz Beckenbauer gespielt hat, Scheißdreck war. Heute sitzen sie mit iPad und Headset am Spielfeld. Das ist gut, das ist Fortschritt. Aber deswegen haben wir ja früher nicht schlechter Fußball gespielt."

Schwarz: "Müssen die Dinge nicht neu erfinden"

Was aber sind die Qualitätsmerkmale eines Bundesligatrainers? Jung oder alt, Ex-Profi oder nicht - Schwarz will seine Kollegen nicht nach diesen Kriterien beurteilen. "Es geht darum, Spiele zu gewinnen. Danach werden die Trainer bewertet. Aber auch danach, welche Spielidee entwickelt wird."

Neben der fachlichen Eignung sei vor allem das Menschliche wichtig, um mit einer Mannschaft erfolgreich zu sein. "Die Werte verändern sich nicht. Mario Basler zu führen war sicher eine Schwierigkeit. Spieler in die Eigenverantwortung zu nehmen ist ein wichtiger Teil der Entwicklung. Gerade für die jungen Spieler", sagte Schwarz.

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Auch SPORT1-Experte Stefan Effenberg schlägt in die gleiche Kerbe. "Die Werte sind gleich geblieben. Zuerst kommt der Spieler, dann kommt das System mit der Philosophie", sagt der frühere Bayern-Star.

Effenberg weiter: "Und wenn du das zusammenpackst, kriegst du was Gutes hin. Wenn das Menschliche vernachlässigt wird, geht es schief. Die eine Seite ist das Sportliche, die andere Seite das Menschliche. Mich haben vor vier Monaten drei Ex-Spieler angerufen und mich um Rat gebeten wegen eines Wechsels. Das ist die Schiene des Menschlichen. Das bekommen die Medien nicht so sehr mit."

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