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Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider zeigt sich am Rande des Spiels in Paderborn irritiert über das Verhalten von Düsseldorfs Vorstandsvorsitzenden Röttgermann.

Im Streit um die Offenlegung der vermeintlichen Ablösesumme für Benito Raman verschärfen sich die Fronten zwischen den involvierten Bundesligisten Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf.

Nach dem 5:1 der Schalker im Bundesligaspiel beim SC Paderborn bezichtigte S04-Sportvorstand Jochen Schneider Düsseldorfs Vorstandsvorsitzenden Thomas Röttgermann der Lüge.

Schneider: "Es ist schlicht die Unwahrheit"

"Was sich Röttgermann da erlaubt, ist ohne Worte. Wie man sich so über eine Vertraulichkeitsklausel hinwegsetzen kann, irritiert mich und den ganzen FC Schalke total. Das ist unkollegial, das ist nicht in Ordnung. Und es ist schlicht die Unwahrheit. Er suggeriert Zahlen, die nicht da sind", sagte Schneider. Er habe Röttgermann in einer E-Mail bereits zur Stellungnahme aufgefordert, bislang aber keine Antwort erhalten.

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Auslöser des Streits ist ein Bericht des Magazins Der Spiegel, nach dem Röttgermann öffentlich eine Ablösesumme "nördlich von 13 Millionen Euro" für das Gesamtpaket des Raman-Transfers bestätigt und damit gegen die vereinbarte Verschwiegenheitspflicht verstoßen haben soll.

Der belgische Nationalspieler war zur laufenden Saison von Düsseldorf nach Schalke gewechselt.

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Dem Spiegel liegt nach eigenen Angaben der Transfervertrag des belgischen Nationalspielers vor, nach dem der Verkauf der Fortuna nur im "ungeahnten Erfolgslauf maximal zehn Millionen Euro" einbringen könne. Düsseldorf wies die Darstellung zuletzt in einer Stellungnahme als "falsch" zurück.

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