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Benjamin Stambouli (l.) von Schalke 04 im Zweikampf mit Axel Witsel vom BVB
Benjamin Stambouli (l.) von Schalke 04 im Zweikampf mit Axel Witsel vom BVB © Getty Images
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Gelsenkirchen - Schalke 04 und der BVB liefern sich ein rassiges 177. Revierderby. Die Knappen scheitern an Latte und Pfosten, Dortmund bleib vieles schuldig.

Auch im 177. Revierderby hat Borussia Dortmund keinen Befreiungsschlag für Trainer Lucien Favre landen können. (SERVICE: Spielplan der Bundesliga)

Der angezählte Schweizer musste sich im Ruhrpott-Klassiker beim Erzrivalen Schalke 04 mit einem 0:0 zufrieden geben - und war damit noch gut bedient.

"Ich glaube, dass man schon sagen muss, dass wir mehr nach vorne machen müssen", sagte Dortmunds Kapitän Marco Reus bei Sky. BVB-Torwart Marwin Hitz meinte, dass sein Team "mit dem Punkt zufrieden sein" musste.

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Drei Tage nach dem 0:2 in der Champions League bei Inter Mailand enttäuschte der BVB erneut, fand gegen die zweikampfstarken und über weite Strecken dominierenden Königsblauen kein Rezept und spielte kaum Chancen heraus. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Nübel über BVB: "Das war relativ wenig"

"Man sieht, dass die Leichtigkeit fehlt, das Spielerische, das uns auszeichnet", erklärte Reus weiter: "Das ist momentan nicht da. Es muss aber unser Anspruch sein, da wieder hinzukommen."

Schalke-Keeper Alexander Nübel zeigte sich ob der weitgehend harmlosen Offensivleistung des Rivalen gar überrascht. "Das war relativ wenig", urteilte er, die Schalker seien hingegen "von Anfang an hellwach" gewesen.

Einziger Trost für die Dortmunder: Dank des Unentschiedens liegen die Dortmunder weiter einen Punkt vor ihrem Nachbarn, der über weite Strecken die dominierende Mannschaft war. Das Problem der Schalker blieb die schlechte Chancenverwertung: Zweimal hatten sie mit Latten- und Pfostentreffern aber auch Pech. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

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"Die Ziele sind alle noch zu erreichen", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc nach der Partie bei Sky. "Natürlich müssen wir uns verbessern, vor allen Dingen brauchen wir wieder unsere spielerischen Automatismen. Es wirkt alles etwas zäh."

Sané und Serdar treffen nur Aluminium

Favre hatte kurzfristig auf Torhüter Roman Bürki verzichten müssen. Der Schweizer stand Trainer Favre aufgrund eines Infekts nicht zur Verfügung, ihn ersetzte Marwin Hitz. Dafür war Kapitän Marco Reus nach seiner Erkrankung wieder an Bord. Zudem stand Mario Götze in der Startelf.

Schalke-Trainer David Wagner konnte wieder auf Nationalspieler Suat Serdar zurückgreifen, der seine Adduktorenprobleme auskuriert hatte.

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Im Rauch der Fackeln, die die BVB-Fans mit dem Anpfiff abbrannten, hatten die Dortmunder zunächst den besseren Durchblick. Jadon Sancho zog aus 18 Metern ab, scheiterte aber am stark reagierenden Schalker Torwart Alexander Nübel (3.). Schalke kämpfte sich mit aggressivem Forechecking und Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte ins Spiel, das von beiden Seiten sehr intensiv geführt wurde.

Im Bemühen, schnell und direkt zu spielen, verloren beide Teams immer wieder im Mittelfeld den Ball. Gefährlich in den Strafraum des Gegners kamen die Erzrivalen kaum. Erst nach dem vierten Schalker Eckball ergab sich für Königsblau die erste Torchance: Salif Sané köpfte den Ball an die Unterkante der Latte (28.). Serdar traf wenig später den Innenpfosten (34.).

Immer wieder Sancho - Hazard springt Ball an den Arm

Auf der Gegenseite wurde der BVB im Angriff immer harmloser, spätestens an der Strafraumgrenze verloren die Dortmunder den Ball. Kurz vor der Pause hatte Rabbi Matondo die größte Schalker Chance zur Führung, doch der Waliser scheiterte freistehend vor Hitz (44.).

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Nach dem Seitenwechsel machte Schalke vor 61.873 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena aggressiv weiter. Stürmer Guido Burgstaller, in dieser Saison noch ohne Tor, köpfte aufs lange Eck, doch Raphael Guerreiro rettete auf der Linie (47.).

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Auf der Gegenseite verfehlte Sancho nach Doppelpass mit Götze knapp das Tor (53.). Für den insgesamt enttäuschenden Götze war in der 57. Minute Schluss. Mit einer Handverletzung verließ er umgehend das Stadion und begab sich zum Röntgen.

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Glück hatte der BVB, als der kurz zuvor für Götze eingewechselte Thorgan Hazard einen Eckball an den Arm bekam (59.). Schiedsrichter und Videoassistent ließen die Partie jedoch weiterlaufen.

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Der Schalker Chancenwucher ging hingegen weiter, Matondo verzog erneut aus guter Position (69.). Erst im Anschluss wurde der BVB wieder aktiver, die Dortmunder Schlussoffensive blieb aber ohne Erfolg.

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