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Borussia Dortmund plante eine gigantische Feier, doch daraus wurde nichts. Was bleibt, ist Enttäuschung - und eine saftige Rechnung für die Stadt.

Zwei Punkte trennten Borussia Dortmund nach einer aufreibenden Saison vom Meistertitel.

Die Schale wanderte auch 2019 wieder einmal nach München, zum siebten Mal in Folge – und der BVB stand mit leeren Händen da.

Bis zuletzt hielten die Schwarz-Gelben die Hoffnungen am Leben. Sogar eine Meisterfeier wurde vor dem entscheidenden letzten Spieltag geplant. Die angedachte Party-Sause fiel jedoch bekanntlich ins Wasser, statt ausgelassener Stimmung blieb den Dortmundern nur die große Enttäuschung.

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Und - wie jetzt bekannt wurde - jede Menge Kosten.

Dortmund muss über 300.000 Euro zahlen

Denn nach der Planung der Meisterfeier musste die Stadt aus dem Ruhrgebiet eine beachtliche Rechnung begleichen. Ganze 320.000 Euro musste Dortmund für die ausgefallene Feier aufbringen.

Dies geht aus den Verwaltungsunterlagen hervor, die dem Finanzausschuss der Stadt am Donnerstag vorgelegt werden sollten. Der Sportbuzzer zitiert aus den Unterlagen: "Da die Entscheidung um die deutsche Fußballmeisterschaft 2019 erst am letzten Spieltag fiel, waren erhebliche Storno- und Vorbereitungskosten zu tragen."

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Der angeheuerte Sicherheitsdienst habe alleine 265.000 Euro verlangt, erklärte ein Sprecher. Zudem seien weitere Stornokosten für Toiletten und den Sanitätsdienst angefallen.

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte für den Fall der Fälle eine gigantische Party angekündigt. Auch wenn die Rechnung hoch ausfällt: Die sportliche Niederlage schmerzt die Dortmunder wahrscheinlich deutlich mehr.

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