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Thorgan Hazard und Lucien Favre arbeiten gut zusammen
Thorgan Hazard und Lucien Favre arbeiten gut zusammen © Getty Images
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München und Dortmund - Lucien Favre und Eden Hazard kennen sich schon aus Gladbacher Zeiten. Beim BVB setzt sich die Erfolgsgeschichte fort - trotz Startschwierigkeiten.

Er war der Matchwinner beim 3:0 des BVB gegen den VfL Wolfsburg. Thorgan Hazard steuerte einen Treffer und einen Assist beim überzeugenden Heimsieg bei.

Es war der Premierentreffer des 26-jährigen Belgiers im Trikot der Schwarz-Gelben. Obwohl er 13 Spiele auf seinen ersten Torerfolg warten musste, ist Hazard schon länger ein wichtiges Bestandteil in Dortmund.

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Sein Trainer Lucien Favre lobte nach dem Sieg Hazards Flexibilität. "Er kann links spielen, rechts spielen. Er kann auch Stürmer spielen, oder als Neuneinhalb. Das ist immer gut für einen Trainer", sagte der Schweizer.

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Favre als Glücksgriff für Hazard

Favre weiß, was er an Hazard hat. Die beiden kennen sich bereits aus gemeinsamer Zeit bei Borussia Mönchengladbach. 2014 wechselte Hazard vom FC Chelsea zu den "Fohlen" in die Bundesliga.

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Das Talent des kleinen Bruders von Eden Hazard war unverkennbar. Doch bei den Blues war kein Platz im Kader, um ihn sukzessive weiter zu entwickeln. 

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Mit Favre fand Hazard genau das, was er mit seinen damaligen 21 Jahren brauchte: Einen Förderer. Bei Gladbach schenkte Favre ihm Vertrauen und gab ihm genügend Spielzeit.

Unter Favre machte Hazard die ersten Schritte in einer Topliga in Europa - und entwickelte sich zum Stammspieler in Mönchengladbach.

Hazard als Favre-Wunschspieler beim BVB

Der Schweizer Coach wollte Hazard unbedingt beim BVB sehen. Zu Saisonbeginn war er meist in der Startelf gesetzt, aber auch häufig erster Kandidat für eine Auswechslung. Nur dreimal spielte Hazard in der Bundesliga die vollen 90 Minuten durch.

Wie schon bei Gladbach gibt Favre seinem Schützling Zeit. Zeit anzukommen, das Team kennen zu lernen und Favres Spielidee zu verinnerlichen. Und Hazard zahlt das Vertrauen erneut zurück.

Auf sieben Torvorlagen kommt der variable Offensive bereits in dieser Saison. Das ist der Top-Wert beim BVB, den er sich mit Jadon Sancho teilt. Kein Marco Reus, kein Mario Götze oder Paco Alcácer haben mehr.

Favre setzt also auch beim BVB auf einen seiner Lieblingsschüler. Sollte sich Hazard so weiterentwickeln, werden sich die knapp 25 Millionen Euro Ablöse, die der BVB für ihn bezahlte, schon bald bezahlt machen.

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